Einmarsch des Elferrats und Zunftrats mit dem Zeremonienmeister. Foto: WAGNER Foto-Media

Mit der traditionellen „Hofemer Fasnet“ feierte die Narrenzunft (NZ) Lützenhardt am vergangenen Samstag den Höhepunkt der fünften Jahreszeit.

Die „Fasnet vom Flecken, für den Flecken“ zog auch heuer wieder zahlreiche Besucher in das Haus des Gastes, wo Ehrenzunftmeister Uwe Störzer sichtlich Freude daran hatte, die Hofemer Fasnet einzuläuten.

 

Mit dem Einmarsch des Elferrats und Zunftrats, angeführt von Zeremonienmeister und Ehrenvorsitzenden Mario Strassner begann die lange ersehnte Fasnet im Saal. Dabei wurde auch traditionell das neue Prinzenpaar Leo der Erste (Leander Albrecht) mit Jutta der Ersten (Jutta Albrecht) proklamiert. Prinz Leo war über zehn Jahre ein Garant für unterhaltsame Einlagen und die Moderation der Hofemer Fasnet. Auch die Prinzessin komme aus einer absoluten Fasnetsregion und hat sich ferner als Gardemädchen in die Lützenhardter Fasnet eingebracht.

Gesetze heißen Spaß, Toleranz und Lebensfreude

Beide träumten schon lange davon, ein Prinzenpaar zu sein und im Sommer vergangenen Jahres wurden hierzu die ersten Gespräche geführt. Zusammen mit dem Zeremonienmeister, den Tanzmäusen und der Garde marschierte das neue Prinzenpaar unter dem Applaus und Jubel des närrischen Volks in den Saal ein und auf die Bühne. „Heute regieren nicht Alltag und Sorgen. Heute regieren Lachen, Musik und Fantasie“, verkündete Prinz Leo. „Unser Reich besteht aus Konfetti, unsere Gesetze heißen Spaß, Toleranz und Lebensfreude“, merkte Prinzessin Jutta an. „Frohsinn voran, Sorgen verbannt, die Narrenzeit ist angekommen. Lang lebe der Fasching, lang lebe die Freude“, rief das Prinzenpaar dem närrischen Volk zu.

Für die ersten Stimmungsrunden sorgte der Musikverein „Cäcilia“ unter Leitung von Dietmar Harr. Die Tanzrunden zwischen den närrischen Programmpunkten gestaltete im späteren Verlauf die Partyband „Nightlife“. Zunächst oblag es jedoch dem MV das Lützenhardter Fasnetslied zum Besten zu geben. Es dauerte nicht lange, bis sich die erste Polonaise fröhlich durch den Saal schlängelte. Dies sollte nur der Startschuss sein für viele weitere, wie sich letztlich herausstellte. Die ausgelassene Atmosphäre tat ihr Übriges. Im Nu ließen sich auch die restlichen Gäste von der Musik anstecken und stimmten schwungvoll in das tanzende Treiben ein.

Auch das tänzerische Können des närrischen Nachwuchses konnte sich sehen lassen. So sorgten nämlich die Tanzmäusle der Zunft für einige akrobatische Einlagen, die das Publikum in Verzückung versetzten. Entsprechend laut fiel somit auch der Applaus aus.

Großes Finale aller Akteure der Hofemer Fasnet

Auch der Schäfletanz der „Maierhof Schäfle“ sowie der von lonka Müller choreographierte Tanz des Männerballetts durften im Programm nicht fehlen. Nach musikalischen Zeitreisen fand die diesjährige „Hofemer Fasnet“ wie gewohnt mit großen Finale aller Akteure einen gelungen Abschluss, den die närrischen Besucher mit reichlich Applaus würdigten.