Zunftmeister Marco Schwarz (links), Ortsvorsteher Georg Bronner und Zunftmeister Patrick Günthner (rechts). Foto: Gukelberger

Da Ortsvorsteher Georg Bronner nichts tut, übernehmen die Bären und Treiber in Leinstetten das Zepter.

Ortsvorsteher Georg Bronner musste sich von den Zunftmeistern Patrick Günthner und Marco Schwarz ganz schon viel anhören. Denn obwohl schon seit zwei Jahren im Amt ist, geschehe im Flecken nichts. Vielmehr liege so manches im Argen.

 

So fielen rund um den Dorfbrunnen regelmäßig die Straßenlampen aus und der Ortskern verharrt im Dunkeln – wahrscheinlich schaltet Bronner die Beleuchtung heimlich aus, um Geld zu sparen, so die Vermutung. Und dann verschwinde auch noch das „Wehr“, in welchem früher gebadet und im Winter Schlittschuh gefahren wurde. Aufgrund von Umweltpunkten werde dieses herrliche Biotop nun zerstückelt.

Der Schlüssel ist weg

In Bettenhausen sieht es nicht viel besser aus. Beim Stausee gehe es „oms dromrom“. Der Plan, auf einem Weg mit dem Fahrrad den Stausee zu umrunden, ist wohl in der Schublade verschwunden. Und auch am alten Schulhaus komme man wegen des Unkrauts nur noch mit der Machete zur Tür hinein.

In dieser Art und Weise gab es seitens der Zunftmeister noch viele Anklagepunkte, die verlesen wurden. Gekonnt und mit Humor wehrte sich Ortsvorsteher Bronner vehement gegen die Anschuldigungen. Aber es half alles nichts, der Schlüssel vom Rathaus ist weg und er wurde entmachtet. Deshalb regieren die Bären mit ihren Treibern und die Schnecken. Und Ortsvorsteher Georg Bronner? Der hat nun Hausarrest und wurde mit Musik und Radau abgeführt.