Die Macht ist nun auf die Narren übergegangen. Foto: Gukelberger

Kurzerhand wird Ortsvorstehers Georg Bronner abgesetzt. Jetzt ist die Bahn frei für Tage voller Freude und gemeinsamen feiern.

Mit einem lauten „Narri und Narro, Hoorig, hoorig isch da Bär.....“ begrüßt Zunftmeister Patrick Günthner die Narrenschar, welche sich zur Absetzung des Ortsvorstehers Georg Bronner vor dem Bürgerhaus eingefunden hatte.

 

Kaum ein Jahr im Amt, muss sich der Ortsvorsteher viele Klagen anhören. Wohl passt er in der Hauptsache auf sein Bürgerhaus auf, und übersieht, dass es um ihn herum noch anderes gibt.

Es kommt zum „Verkehrsinfarkt“

Chaos im Flecken, die Straßen verdunkelt, keine Beleuchtung mehr funkelt, keiner wagt sich mehr vor`s Haus, und der Hund kann auch nicht mehr raus.

Zugeparkt ist der halbe Ort und der „Zinken“ steht vorm totalen Verkehrsinfarkt.

Es gibt Hausarrest

Auch Zunftmeister Marco von den Schnecken hat genug zu klagen, der Anblick des Christbaums vor Weihnachten war nicht zu ertragen. Das Unkraut wuchert an vielen Stellen, die Nebenstraßen werden nur geflickt und „vollgehaut“ mit Splitt.

Gegen all das Gejammer kontert Ortsvorsteher Georg mit Witz und Bravour, doch seine Verurteilung steht fest, der Schlüssel wird ihm abgenommen und ab sofort gibt`s für ihn Hausarrest!

Es macht tierisch Spaß

Damit ist die Macht an die Narren übergegangen und die wissen sie in den nächsten Tagen gut zu nutzen.

So kann man am Samstagabend beim Zunftball einen erlebnisreichen „Tag im Zoo“ erleben, bestens unterhalten von „Sidney Music“.

Und auch der Montag hat mit dem Fasnet-Umzug viel zu bieten, so dass man sich nahtlos ins närrische Treiben mit dem Musikverein und „Party Schwof“ stürzen kann.