In der Gesamtgemeinde Königsfeld war am Schmotzige Dunschtig viel los. Die Zünfte waren allerorts im Einsatz bei verschiedenen Veranstaltungen.
Früh los ging es in Neuhausen und Weiler. Hier war das Wecken angesagt. Die Narrenzunft Neuhausen zog mit lauter Musik durch die Straßen von Neuhausen. In Weiler waren die Schoaf-Hexen mit ihren Trommeln nicht zu überhören.
In beiden Orten gehört es zur Tradition, bei ausgesuchten Personen einen Stopp einzulegen. Hier wird dann in den meisten Fällen auch gemeinsam angestoßen. Als Dank gab es kleine Vorführungen.
Freude kam in den Grundschulen am Vormittag auf. In Neuhausen sorgten Wolfsnarro und Geisterrecken in der Axel-Strecker-Grundschule für große Freude. Die Kindertagesstätte war auch eingebunden.
In Schulen und Seniorenheimen freudig empfangen
Die Bettelwieber in Burgberg wurden bei bester Laune und großem Hallo in der Friedrich-Schiller Grundschule begrüßt.
Die Rotwald-Deifel in Königsfeld besuchten die beiden Seniorenheime, das Hermann-Schall- und Christoph-Blumhardt-Haus. Bei der Grundschule wurden sie anschließend freudig empfangen.
Überall gab es für die Kinder Vorführungen und Spiele. In Buchenberg waren die Glasbachhexen in der Kindertagesstätte. Hier ging es auch zum gemeinsamen Narrenbaumstellen beim Rathaus. Die Bettelwieber in Burgberg stellten am Nachmittag ihren Narrenbaum auf. Anschließend gab es ein geselliges Beisammensein.
Auf die Narren wartete im Rathaus eine Überraschung. Bernd Möller als Stellvertreter des Bürgermeisters war vor Ort. Die Rotwald-Deifel übernahmen das Zepter und forderten den Schlüssel. Das ewige Thema einer eigenen Halle im Kernort hat wohl ein Ende gefunden, da die bestehende Turnhalle bei der Grundschule hier so gestaltet werden soll, das sie genutzt werden kann. Auch mit gestiegenen Auflagen haben die Zünfte zu kämpfen. Auf Grund der Übermacht, Abordnungen der anderen Zünfte aus der Gesamtgemeinde waren auch vor Ort, rückte Bernd Möller den Schlüssel schließlich heraus.
In Neuhausen wurde der Kinderumzug der Bläserjugend aufgrund des regnerischen Wetters abgesagt. Dem Geist, der im Rahmen des Umzugs sein Verlies verlassen sollte, wurde dennoch für die hohen Tage die Freiheit gewährt. Die Wolfsfamilie kam für diese Tage in den Ort. Zur Kinderfastnacht ging es anschließend ins Musikerheim. Die Bläserjugend sorgte hier für Unterhaltung der kleinen Gäste in Form von verschiedenen Spielen. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt.
Die Schoaf-Hexen in Weiler hatten die Kinder in die Gemeindehalle eingeladen. Der Jugendförderverein hatte hier für die Kinder verschiedene Aktionen vorbereitet. Eine Spielstraße und Kinderschminken wartete auf die kleinen Gäste. Auch gebastelt wurde. Für das leibliche Wohl der anwesenden Eltern, Omas und Opas sorgte der Gastgeber.