Die Langhoorguggis Dachtel aus Aidlingen gaben auf der Bühne alles. Foto: Lothar Schwark

Zwar mussten zahlreiche Zünfte ihren Besuch bei der „Gugg(a) uff em Berg Fasnet“ der Grenzweg Sinfoniker aufgrund des Wetters absagen, gefeiert wurde dennoch bis in die Nacht hinein.

Trotz Kälte und Schnee konnten die Grenzweg Sinfoniker zur „Gugg(a) uff em Berg Fasnet“ zahlreiche Besucher begrüßen. Von den rund 500 geladenen Gästen und Zünften musste wetterbedingt jedoch rund die Hälfte absagen. Aufgrund spiegelglatter Straßen blieben die bestellten Busse in den Garagen. Mehrere Zunftmitglieder reisten Privatautos an. Und so füllte sich die Kniebishalle zur Freude der Grenzweg Sinfoniker doch noch ordentlich, ebenso das angrenzende Festzelt.

 

Mit viel Elan waren rund 50 Mitglieder des Vereins im Einsatz. Speis und Trank gab es reichlich. Feuerwasser war nicht nur an der Likörbar gefragt, sondern auch in der Posaunenklause und der Trompetenhütte. Ebenso wurden Drinks an der Schlagzeugerbar und in der Woody Schenke serviert. Leitspruch dabei: „Maß halten.“

Lauthals mitgesungen

Vor und nach den Programmpunkten sorgten DJ Luca und Nick mit launiger Musik für Stimmung. Angesagt waren Mallorca-Ohrwürmer. Bei „Wackelkontakt“ wurde lauthals mitgesungen. Auch in „Ich bin schon wieder blau wie der Ozean“ wurde miteingestimmt. Gleich mehrmals erklang der Gassenhauer „Ich bin schon wieder im Inselfieber“, der die eisigen Temperaturen, die vor der Halle herrschten, vergessen ließen.

Neben den Narrenhäs gab es viele kreative Verkleidungen. Ausdrucksstark präsentierte sich Ortsvorsteher Daniel Armbruster als Zirkusdirektor in Begleitung einer schnurrenden Katze. Neben zünftigen Waldarbeitern wurde ein Flugkapitän in Begleitung hübscher Damen gesichtet.

Ortsvorsteher Daniel Armbruster (rechts) schlüpfte in die Rolle eines Zirkusdirektors. Dabei hatte er ein wildes Kätzchen. Foto: Lothar Schwark

Aufgrund des Fernbleibens einzelner Zünfte änderte sich der Programmablauf. Nach dem Zunftmeisterempfang stellte der Vorsitzende der Grenzweg Sinfoniker, Marcel Müller, die Zünfte und Guggamusikgruppen vor.

Zugaberufe wurden erfüllt

Zünftig eroberte die Narrakapell der Narrenzunft Dornstetten die Bühne. Mit viel Spielfreude wurde den Besuchern kräftig eingeheizt. Traditionell wurde es, als die Narrenzunft Baiersbronn ihren Hexentanz aufführte. Auch dafür gab es reichlich Beifall.

Wuchtig schritten die Musiker der „Guck a Musik vo Saidorf“ aus Dunningen in die Kniebishalle ein. Es folgte ein stimmungsvolles Feuerwerk mit Pauken und Trompeten. Lang anhaltende Zugaberufe wurden gerne erfüllt. Ein Hingucker waren die Schwarzwaldmädle von der SG Hallwangen. Die 17 Tänzerinnen hatten heuer mit viel Fantasie die Geschichte des Hallwanger Bergwerks aufgearbeitet. Das kam beim Narrenvolk an. Eine bejubelte Zugabe wurde somit Pflicht. Folgend trumpften die Langhoorguggis Dachtel aus Aidlingen auf. Ihr Motto: „Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss!“

Bis weit in die Nacht hinein wurde gefeiert

Nach mehreren DJ-Tanzrunden wurde das offizielle Programm von den „Edafetzer Ehningen“ mit kerniger Guggamusik beendet. Jubel war auch ihnen sicher. Gefeiert wurde bis weit in die Nacht hinein.