Bereits zum 29. Mal fand das Schnurren in Aichhalden statt. Den vier Schnurr-Gruppen blieb (fast) nichts verborgen.
Über vier Stunden lang waren die Schnurrer am Sonntag im Sportheim, Rothbeck, Adler und Feuerwehrgerätehaus unterwegs. Sie hatten jede Menge lustige und peinliche Geschichten im Gepäck und unterhielten die Besucher bestens, die mit Applaus und „das war spitze“ Rufen nicht geizten.
Als Sprecherin des verschlumpften Akkordeonorchesters Aichhalden-Rötenberg war Sandra Moosmann zugetragen worden, dass Dirk Mach öfters mit dem Auto zum Einkaufen in den Netto geht. Einmal lief er jedoch zu Fuß nach Hause, um dort dann festzustellen, dass sein Auto ja am Netto steht. So machte sich Mach erneut zu Fuß auf den Weg zum Netto, um das Auto wieder heimzufahren.
Im Bach liegen Speisen
Des Weiteren hatten die Schlümpfe Wind bekommen, dass Andy Hess gerne im Freien ein Festle macht. Er packte alles in eine Schubkarre, legte ein Brett über den Bach und wollte drüberfahren. Da verlor er das Gleichgewicht und lag im Bach samt Getränken und Speisen.
Die ZDF-Musikanten Peter Borho, Ansgar Roming, Hans-Martin Weißer und Jörg Schneider bedankten sich bei Rotstub-Wirtin Bärbel mit dem textlich leicht abgewandelten Kneipenlied von Peter Alexander für die jahrelange Bewirtung beim Schnurren.
Das Quartett berichtete von Marcus Springmanns Neugier, der den neuen Traktor von Borho besichtigte und dabei seine Frau über eine Stunde auf dem Balkon aussperrte. Nach einer ausgiebigen Probefahrt mit dem Schlepper ließ er seine Frau wieder in die Wohnung rein. „Weitere Details sind uns nicht bekannt“, bedauerten die Schnurrer grinsend.
Gerda und Gotthilf Guntermann wussten nicht so recht, sollten sie Stefan Moosmanns Pflasteraktion als Geniestreich oder dicken Bolzen bewerten. Weil dessen Hof dreckig ist, entschloss er ihn zu pflastern. Die bestellte Menge Knochensteine reichten jedoch nicht aus. Da fiel ihm ein, dass der Dieterle noch welche auf Lager hat. Dort angekommen, waren sie schon verbaut. Das hinderte Moosmann nicht, sie rauszureißen und bei sich einzubauen. Dieses Szenario wiederholte sich, die Schnurrer glaubten’s kaum, ein zweites Mal.
Entsorgen von Altglas
Weil der Musikverein mit den Hansel der Narrenzunft viele Jahre gemeinsam schnurrte und die Zunft in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiert, gratulierten die Musiker mit einem „Best of“ von neun Geschichten.
Einst half Steffen Blocher im Adler beim Aufräumen. Michael Munz bat ihn, das Altglas in seinem Auto zu entsorgen. Als Blocher angeschnallt mit der Altglas-Tasche losfahren wollte, klopfte jemand an die Scheibe. Auf die Frage, was er da mache, antwortete Blocher kurz „Altglas entsorgen“ und drehte die Scheibe wieder hoch. Da klopfte der Fremde ein zweites Mal und bat Blocher höflich, er soll aus seinem Wagen bitte aussteigen.