Abschluss der Fasnet war in der Hüfinger Innenstadt. Rund 120 Teilnehmer waren beim Hanselumzug.
Was für ein tolles Bild zum Abschluss der Hüfinger Fasnet am Fasnet-Dienstag-Nachmittag. Rund 120 Hansel samt Gretle versammelten sich zum großen Hanselumzug in Hüfingens Hauptstraße und zelebrierten noch mal so richtig Brauchtumsfasnet von ihrer schönsten Seite.
Ganz dem Fasnetlied entsprechend „Ob’s regnet oder schneit oder ob’s gut Wetter gibt“, zeigte auch die Witterung „volle Bandbreite“. Zu Beginn des Umzugs in der Hauptstraße war es am Himmel bedeckt, aber am Boden doch trocken. Auf dem Rückweg von der Donaueschinger Straße Richtung Innenstadt kamen dann heftige Graupel-Schneeschauer auf, ehe sich zum Schunkel-Abschluss zum „Dante-Minä-Lied“ vor dem Rathaus blauer Himmel und Sonnenschein durchkämpften.
Fasnet, wie es eben geschrieben steht! Die Laune jedenfalls war trotz wechselhaften Wetters sowohl bei den Akteuren, als auch bei den mehreren hundert Zuschauern entlang der Hüfinger Hauptstraße bestens, und man sah allen Beteiligten an, dass sie den allerletzten Fasnettag noch mal in vollen Zügen genossen.
Freudige Gesichter gab es auch bei Narrenrat und Zunftmeister Christoph Köhler, da wiederum die 100er-Marke an aktiven Hanseln weit überschritten wurde. Die enorme Zahl von insgesamt 48 Kinderhanseln und exakt 71 erwachsenen Hanseln zählten die Verantwortlichen freudestrahlend.
Traditionell bildete der Abschluss vor dem Rathaus den stimmungsvollen Schlusspunkt des beeindruckenden Hanselumzugs. Die Anwesenden hakten sich beim Nachbarn ein und schunkelten zur Hüfinger Fasnet-Hymne, dem „Dante-Minä-Lied“. Absoluter Schlusspunkt war am Abend dann schließlich das Hexenfeuer der Berghexen auf dem kleinen Festplatz.
In der Baarblickhalle in Behla bot die jüngste Generation während der Kinderfasnet am Dienstag dem Publikum ein kurzweiliges Programm.
Umzug in Behla
Der Mini-Zunftball bot Tanz, Bewegungsspiele und Turnangebote, welche diverse Betreuerinnen mit dem Wetti-Nachwuchs einstudiert hatten. Bereits im Vorfeld fand der Umzug durch Behla statt. Angeführt von der Zunftkapelle, folgte die, aufgrund der Witterung nicht allzu große Narrenschar, getreu dem Motto, sportlich durch die fünfte Jahreszeit zu gehen. Unter den Teilnehmern waren unter anderem Fans des SC Freiburg, die jamaikanischen Bobfahrerinnen oder eine Glücksspiel-Annahmestelle zu sehen.
In Mundelfingen erfreuten Narrenmutter Melanie Welte und Narrenvater Patrick Späth die Kinder mit lustigen und kurzweiligen Spielen.
Spiele in Mundelfingen
Ein Dauerbrenner ist das Sackhüpfen auf der Strecke zwischen Halleneingang und Bühne. Pro Durchgang beteiligten sich bis zu sechs Kinder unterschiedlichster Altersklassen an diesem Spiel. Traditionell lädt das Kehrwieder-Elternpaar auch zum gemeinsamen Tanz auf der Bühne ein, bei dem sich die Kinder zum Rhythmus der Musik austoben konnten.
Sechs Spiele, die Ausgabe von Tombolapreisen und reichlich Süßigkeiten bot die Narrenzunft Reetiwölf während der Kinderfasnet in Hausen vor Wald dutzenden von Kindern.
Süßes in Hausen
Zunftmeister Tobias Hauschel führte durchs Programm, das neben vier Kindertänzen einen Sketch bot, welchen Moritz Engesser und Jana Bucher präsentierten. Hauschel dankte Viktoria Elsäßer, Simone Knoll, Martina Hauschel, Katja Bucher und Karola Hornung für ihre Bereitschaft, mit den Kindern die Tänze einzustudieren. Zwischendurch öffnete die Zunft ihre Spendierhosen und lud alle Kinder zu Würsten und Weck ein.