Der Zapfensprung wird in Horgen in bester Erinnerung bleiben. Foto: Knappmann

Die Horgener Stimmung ist am Fasnetsmontag ungebrochen.

Dunkle Wolken, immer wieder kräftige Regenschauer und dennoch strahlende Gesichter: Der Horgener Zapfensprung zeigte eindrucksvoll, dass echte Fasnetsbegeisterung vom Wetter nicht aufzuhalten ist. Trotz nasser Straßen säumten zahlreiche Zuschauer die Umzugsstrecke und feierten einen farbenfrohen und stimmungsvollen Nachmittag.

 

Schon beim Aufstellen der Gruppen war klar: Der Regen würde die Narren nicht bremsen. Mit guter Laune und einer Extraportion Humor setzte sich der Zug pünktlich in Bewegung.

Der Musikverein vorneweg

Der Musikverein führte den Zug mit dem Zapfenmarsch an, die Frösche aus Ellhofen weitere Teilnehmer reihten sich in den Zug ein und verwandelten den verregneten Nachmittag in ein fröhliches Spektakel.

Die Zapfenmale und die kleinen Mockele hatten Spaß und immer wieder hallten kräftige „Zapfen-Male“-Rufe durch die Straße.

Der Horgener Zapfhahn sorgte mit seiner Präsenz für Begeisterung. Selbst der Regen konnte seinem Auftritt nichts anhaben – im Gegenteil: Tropfnass, aber unbeirrt, wurde er von den Zuschauern mit viel Applaus empfangen.

Staunende Blicke

Für staunende Blicke sorgte zudem der Zirkuswagen der Familie Ohnmacht. Mit viel Detailarbeit und Herzblut dekoriert, brachte er einen Hauch von Manege und Nostalgie nach Horgen. Farbenfrohe Elemente, fantasievolle Kostüme und die sichtbare Freude der Beteiligten machten den Wagen zum Publikumsmagneten. Kinder wie Erwachsene ließen sich von der Zirkusatmosphäre verzaubern – selbst unter grauem Himmel leuchteten hier die Farben.

Auch wenn das Wetter eine Herausforderung darstellte, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Der Zapfensprung wird vielen gerade wegen des Regens in Erinnerung bleiben – als Beweis dafür, dass Zusammenhalt, Tradition und närrische Lebensfreude in Horgen stärker sind als jede Wetterkapriole.