„Miez & Beats“: Unter diesem Motto zeigten die Akteure der Katzenzunft Hardt, was bei der Fasnet alles möglich ist.
Das närrische Volk war gespannt, was da alles kommen sollte. Von der ersten bis zur letzten Minute ging es so richtig zur Sache. Die Besucher kamen voll auf ihre Kosten – mitreißende Showtänze, gute Laune oben, unten, hinten und vorne und Musik, die die Gäste von den Sitzen riss, war an diesem Abend geboten.
Das Programm im Katzennest wurde vom Einmarsch der Katzen eröffnet und so ging es Schlag auf Schlag. No Girls nannte sich das Männerballett, das mit Handwerkskunst und tänzerischen Künsten im schicken blauen Anton restlos überzeugte.
Ein neuer Moderator
Moderator Jessin Banoune, von der Kinderfasnet geschult, präsentierte die einzelnen Nummern souverän. Er hatte stets einen lockeren Spruch drauf und er konnte die Gäste die Neugier der Besucher wecken. The Flash – das jüngste Ballett der Narrenzunft – legte einen Tanz auf die Bühne, der zu Begeisterungsstürmen hinriss. Ohne Zugabe kam die Formation nicht davon. Die Tänzerinnen zeigten, dass man sich in Hardt um die Zukunft des Showtanzes keine Sorgen machen muss.
„Große Liebe oder kleine Liebe?“, fragte Heiko Lachenmaier von der Katzenzunft charmant die Besucher beim Verkauf von Rosen. Selbstverständlich wählten die Gäste die große Liebe – passend zum Valentinstag, an dem viele Rosen die Besitzer wechselten.
DJ Ötzi räumt ab
Die passende Begleitmusik lieferten die Gipfelstürmer, die von „Hello again“ bis Abba die passenden Klänge an diesem Abend lieferten. Ja, selbst DJ Ötzi (Ralf Kopp) ließ sich da nicht zweimal bitten. Begleitet von anmutigen Tänzerinnen besang er den Stern, der am Himmel steht. Der Dank des Publikums, das auf den Bänke stand und frenetisch anfeuerte, war ihm sicher. Das Land Tirol wurde ebenfalls besungen und so wurde die Stimmung am Kochen gehalten.
Die No Names, das Ballett der Hardter Katzenzunft, zeigte sich ebenfalls voll auf der Höhe. Die schwierigen Tanzfiguren sorgten für Begeisterung. Die Zugabe wurde gerne gewährt und donnernder Applaus war den Mädels sicher.
Heimspiel für Sälle 15
Da wollten auch Sälle 15 nicht zurückstecken. Beim Heimspiel hieß es nicht nur „1000 Mal berührt und 1000 Mal ist nicht passiert“. In voller Mannschaftsstärke ging es lautstark zur Sache bis auch der letzte Gast auf den Bänken und Tischen stand.
Zunftmeister Christian Thiel dankte den vielen Akteuren für ihren Einsatz. Er ließ es sich auch nicht nehmen, seiner Katzenratskollegin Madlen Flaig zu ihrem 30. Geburtstag zu gratulieren – und wo könnte dieser besser gefeiert werden als bei der Hardter Fasnet?
Das Programm war zwar beendet, aber die Besucher waren noch lange in Fasnetslaune bei den Klängen der Gipfelstürmer, die noch einiges in petto hatten. So wurde eine lange närrische Nacht gefeiert, bei der man sich warmlaufen konnte für den großen Hardter Fasnetssonnntag.