So wurde am Schmotzigen Donnerstag auf dem Schulcampus in Geislingen gefeiert.
Am Schmotzigen Donnerstag sah man in Geislingen schon morgens kleine Monster, Hexen, Narren und Clowns auf dem Weg zur Schule und zum Kindergarten. Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer hatten sich dem Anlass entsprechend gewandet: Das Kollegium der Grundschule war eine „zuckersüße Candy-Crew“ und das der GMS repräsentierte verschiedene Sportarten.
Schon vor der ersten Stunde schallte „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ aus dem Gebäude und die Stimmung war ausgelassen. In der GMS Kleiner Heuberg trafen sich alle Lerngruppen im Foyer, um zu tanzen, Bowle zu trinken und sich beim Kostümwettbewerb zu präsentieren. Die schönsten Kostüme wurden unter lautem Applaus prämiert, darunter waren ein Grinch, eine Waldelfe, Leopard und Rentier, Luigi und Peach, Wednesday, Lorex und Subway Surfers.
Parallel dazu waren schon Narren der Narrenzunft Geislingen im Kindergarten St. Michael und in der Grundschule am Schlossgarten unterwegs. In den Klassen 1/2 sowie 3 und 4 stellten sie ihre Masken vor und führten anschließend alle Schüler einmal über den Pausenhof in die GMS.
Aula platzte aus allen Nähten
Dort platzte dann die Aula fast aus den Nähten, denn sie füllte sich rasch mit der kleinen und großen Garde, dem Zunftrat, Schellennarren, Pelzrutscher, Spandale, Zimmermännern, Prinz und Prinzessin, Schopflenweiblen und natürlich allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beider Schulen. Die beiden Schulleiterinnen Melanie Ott und Ute Hausch gaben eine schwäbische Büttenrede zum Besten und überreichten den Narren symbolisch einen Schlüssel zur Schulmensa. Mit einer Polonaise und Bonbonregen wurden die Schülerinnen und Schüler befreit und in die Fasnetsferien entlassen. Nicht jedoch die Narren, für die das Programm am Schmotzigen noch lange nicht zu Ende war. Nach einem Umtrunk und kleiner Stärkung in der Mensa ging es weiter zum Rathaus und von dort zur Volksbank. Dann gab es ein gemeinsames Mittagessen im Narrenstüble, von wo aus die Narren weiter zur Kita Pusteblume, ins Altenheim St. Martin und zur Weiberfasnet ins Gemeindehaus zogen. Damit war Geislingen wieder fest in närrischer Hand und die „glückselige Fasnet“ war in vollem Gange