Die Kindergärten St. Martin Kussenhof und Maria Goretti sowie das Kinderhaus hatten die Zwanziger Jahre als Thema. Foto: Stefan Heimpel

Die Kinderumzüge am Schmutzigen Donnerstag in Furtwangen und Vöhrenbach fielen zwar dem Regen zum Opfer. Stattdessen gab es Programm in den jeweiligen Festhallen.

Ausgefallen sind in diesem Jahr die traditionellen Kinderumzüge am Schmutzigen Donnerstag in Furtwangen und Vöhrenbach aufgrund der schlechten Witterung mit Regen und Sturm.

 

In Furtwangen hatten die Verantwortlichen bereits am Mittwochnachmittag die Absage beschlossen. In Vöhrenbach hatte man noch einmal abgewartet. Aber auch hier wurde dann in Absprache mit Schule und Kindergarten der Zug abgesagt. Und in beiden Städten fand dann statt des Kinderumzugs eine Veranstaltung für die Kinder in der jeweiligen Festhalle statt.

In Furtwangen war die Festhalle sehr gut gefüllt mit vielen Kindern und auch Eltern aus den verschiedenen Schulen und Kindergärten, als dann die Jugendkapelle unter der Leitung von Benjamin Hummel in den Saal einzog und sich auf der Bühne aufstellte. Immer wieder sorgten sie mit ihren Melodien, begonnen beim Narrenmarsch, für Stimmung im Saal.

Dicht gefüllt war die Furtwanger Festhalle bei der Kinderveranstaltung als Ersatz für den Kinderumzug. Foto: Stefan Heimpel

Zunftmeister Dirk Friese rief dann nacheinander die verschiedenen Gruppen auf die Bühne. Den Auftakt bildete die riesige Gruppe der Kindergärten Maria Goretti, St. Martin Kussenhof und des Kinderhauses. Sie hatten sich die 1920er Jahre, also die Zeit der Gründung der Narrenzunft, als Thema gewählt und boten auf der Bühne ein buntes Bild.

Nach dem Kindergarten Schönenbach präsentierte sich die „Rappelkiste“ als Show-Band und der Kindergarten Regenbogen machte sich auf hoch in die Luft mit Flugzeugen aus den 20er Jahren. Nach dem Kindergarten Rohrbach kam dann wieder mit der Anne-Frank-Schule eine große Gruppe auf die Bühne, die sich als Jazzmusiker mit Glenn Miller präsentierten.

Der Kindergarten Regenbogen macht sich auf hoch in die Luft mit Flugzeugen aus den Zwanziger Jahren. Foto: Stefan Heimpel

Und schließlich füllte sich die Bühne mit kleinen grünen Kakteen: Die Friedrichschule präsentierte die Comedian Harmonists mit ihrem Hit aus den Zwanzigern, „Der kleine grüne Kaktus“.

Nach dieser Vorstellung auf der Bühne zogen dann die Kinder nacheinander ins Foyer. Hier warteten Helfer der Narrenzunft darauf, jedem der Kinder die Schokolade und Wurst und Wecken zu überreichen. Zunftmeister Dirk Friese zeigte sich beeindruckt von dem bunten Bild. Es sei schön, wenn man einmal in Ruhe jeweils die ganzen Gruppen aus den verschiedenen Einrichtungen betrachten könne.

Viel Spaß gab es bei der Polonaise durch die Festhalle in Vöhrenbach. Foto: Stefan Heimpel

In der Vöhrenbacher Festhalle herrschte schon kräftig närrisches Leben beim Einzug der Narren. Angeführt vom großen Kopf der Sublodere zogen die verschiedenen Abteilungen der Narren ein. Dazu gehörte auf jeden Fall der Elferrat, genauso aber auch das Prinzenpaar mit seinem kompletten Hofstaat. Begleitet wurden die Narren von der riesigen Schar der Stadtkapelle unter der Leitung von Julian Brugger. Elferratspräsident Sven Schätzle begrüßte die Gäste in der Halle. Die Stadtkapelle sorgte mit verschiedenen Melodien dann noch für Stimmung in der gut besetzten Festhalle.

Den Zauberwald hatte sich der Kindergarten St. Martin zusammen mit der Krabbelgruppe ausgesucht. Foto: Stefan Heimpel

Dann wurde die Bühne freigegeben für die eigentliche Akteure dieses Nachmittags: Die Kinder. Auch hier wurden die Kinder mit ihren Kostümen auf der Bühne kurz vorgestellt. Die Schule präsentierte bekannte Filmstars. Pumuckl war unterwegs gemeinsam mit Westernhelden und sogar Superman. Der Kindergarten hatte sich gemeinsam mit der Krabbelgruppe aufgemacht in den Zauberwald. Hier gab es viele Zauberer, aber auch Elfen und sogar gruselige Figuren. In der Halle ging es dann gemütlich weiter. Der Elternbeirat der Schule hatte wie sonst immer auch nach dem Kinderumzug für ein reichliches Kuchenbuffet gesorgt. Und auch für die Kinder gab es noch viel Spaß beispielsweise bei der großen Polonaise.