Bei der Schlüsselübergabe in Winzeln ist eine stattliche Anzahl von Narren und Schantle dabei. Foto: Trik

Die Narrenfahne entwickelt bei der Schlüsselübergabe ein gewisses Eigenleben. Doch am Ende können sich zahlreiche Gäste über Würste und Brezeln freuen.

Mit der Schlüsselübergabe vor dem Rathaus übernahmen die Elferräte der Narrenzunft Winzeln die „Regierungsgewalt“.

 

Bevor Präsident Pascal Reich den Rathausschlüssel von Bürgermeister Rainer Betschner herausforderte und ihn damit entmachtete, sprach er noch verschiedene Dinge an, die ihm im Magen liegen.

Trommelwirbel für die Fahne

Zu erst bedankte er sich bei den „Narren vom hinterm Wald“ die der Narrenzunft beim Narrentreffen in Leinstetten quasi den „A….“ gerettet hätten. Von acht anwesenden Narren kamen sechs vom „Raidaberg“. Da das alte Feuerwehrhaus abgebrochen werden soll, verliere die Narrenzunft ihre Bleibe.

Sie würden dann einfach ins umgebaute Rathaus einziehen. Gehwegparker beim Kindergarten und bei der Alten Kirche seien ihm auch ein Dorn im Auge. Nachdem Bürgermeister Betschner Gegenargumente lieferte, wurde mit Trommelwirbel durch den Musikverein Winzeln die Narrenfahne gehisst.

Die Brandhexen am Feuer

Dies dauerte etwas länger, da das verwickelte Zugseil vom Fahnenmast zuerst nicht so wollte, wie es sich die beiden Elferräte Benni Reinauer und Stefan Trik gedacht hatten.

Zu den Klängen des Winzler Narrenmarsches verteilten doppelt so viele Narren wie beim Narrentreffen in Leinstetten Brezeln und Würste. Um das Hexenfeuer herum hatten sich die Winzler Brandhexen versammelt.