Der Bewohnerbeirat erhält den Generalschlüssel. Foto: Leinemann

Ein buntes Programm mit ausgelassenen Tänzen sorgt in der Bruderhausdiakonie für Stimmung. Hier ist klar: Ein fröhliches Fest bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Die Bewohner und Mitarbeiter der Bruderhausdiakonie feierten am Donnerstag den traditionellen „Schmotzigen auf der Poche“. Bereits ab dem Mittag begann ein buntes Programm, das mit einem gemeinsamen Mittagessen und fröhlichem Tanz eingeläutet wurde.

 

Jaqueline Kanditt-Herrmann führte gekonnt durch das Programm und sorgte für eine ausgelassene Stimmung. Die Sitztanzgruppe präsentierte verschiedene Tänze, die zum Mitmachen und Mitklatschen einluden. Choreografien und Polonaisen trugen zur fröhlichen Atmosphäre bei und begeisterten die Anwesenden.

Die „Klein Bayern“ kommen

Im Anschluss verlas Thilo Mutscheller die Büttenrede, die seit mehreren Jahren von Iris Sohmer verfasst wird. Diese sorgte für einige Lacher, bevor er den Generalschlüssel an den Bewohnerbeirat übergab.

Ein Highlight des Festes war der Besuch der Narrenzunft „Klein Bayern“ aus Fluorn. Die Narren zauberten mit ihrem Brezelsegen und Süßigkeiten viele Lächeln auf die Gesichter der Gäste.

Fröhliches Fest für alle

Joé Schneider von der Fluorner Narrenzunft stellte die verschiedenen Kleider vor und erzählte interessante Geschichten über die Narrenzunft, die einst als Tagelöhner nach Bayern gingen und bei ihrer Rückkehr spöttisch „Klein Bayern“ genannt wurden – oder auch „Falschmünzer“, da sie in früheren Zeiten illegal eigenes Geld geprägt hatten.

Einig waren sich alle Anwesenden: Die Bruderhausdiakonie verstand es auch in diesem Jahr wieder, ein fröhliches Fest zu feiern und Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen.