Das mittelalterliche Motto beim Bürgerball der Narrenzunft „Klein Bayern“ Fluorn sorgt für zahlreiche Lacher. Schwerpunkt ist auch das örtliche Schankwesen.
Ein erstklassiges Programm lieferte die Narrenzunft „Klein Bayern“ Fluorn beim Bürgerball in der Fluorner Halle, bei welchem Narrenpräsident Joé Schneider Alena Schneider für langjährige Treue als Gardeleiterin ehrte und der Musikverein sowie die Narren mit Brezelsegen und allerlei Auswurfmaterial für die Gäste einmarschierten.
Bereits zum neunten Mal führte Michael Heinzelmann als Reinoldus Spitzele durchs Programm – dieses Mal unter dem Motto „Mittelalter“. Entsprechend zeigte Spitzele ein Foto des mittelalterlichen Fluorn – garantiert ohne KI geschaffen und mit einem Nokia 1253 aus dem Jahr 1253 fotografiert, wie er schmunzelnd anmerkte.
Erfolgreiche Stimmungsprobe
Die Suche nach einem Festplatz für das große Narrenfest 2028 gestalte sich indes schwierig; doch gebe es für eine solche Festorganisation eine Whatsapp-Gruppe, die als „Kuddelmuddel“ ihr Debüt in der gut besuchten Halle feierte. Dennoch gab es nicht nur aus dem Mittelalter zu berichten, nein, auch das aus dem TV bekannte Quiz „Wer wird Millionär“ mit „Günther Jauch“ und Thorsten Rall als Bürgermeister Rainer Betschner fand Platz im Programm der „Klein Bayern“, gestaltet vom Elferrat.
Hier galt es für den „Schultes“, Fragen zum Ortsgeschehen zu beantworten, unter anderem wie hoch der Kassenstand der Gemeinde wohl sei. Nach der traditionsgemäßen klein-bayrischen Stimmungsprobe philosophierte Spitzele über Schönheitsoperationen – wohl gemerkt in der Türkei, wo Joé Schneider scheinbar schon bekannt wäre.
Wirtschaft in der Krise
Die „Glorreichen 7“ traten allerdings nur zu sechst auf, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat und die Lachmuskeln der Gäste stark strapazierte.
Kalt wie im Mittelalter war auch die Fluorner Halle zu Silvester, was für Unmut beim VfL-Turnverein sorgte – Spitzele appellierte an den Schultes, solche Heizungsschwierigkeiten künftig zu vermeiden. Im weiteren Verlauf des Programmes ging es auf den Bau, außerdem besang Sascha „Jones“ Kübler das Fluorner Dorfgeschehen mit dem Lied “Ja, so warn’s die alten Rittersleut“, das er entsprechend den örtlichen Eigenheiten umgedichtet hatte und in dem unter anderem die Fluorner Jägerriege ihr Fett weg bekam.
Auch einen Stammtisch mit Kumpels wünsche man sich, da es im „Flecka“ kaum Wirtschaften gebe.