Der Narrenrat tanzt Foto: Klaus Ranft

Beim Brauchtumsabend der Kleinpariser Narren in der Breitwiesenhalle in Ergenzingen begeisterten die Akteure unter dem Motto „ob Berge, Insel oder Meer, Kleinparis in Urlaubsflair“ mit einem dreistündigen Programm.

Beim samstäglichen Brauchtumsabend in der närrisch herausgeputzten „Narrhalla“ liefen sie mal wieder drei Stunden lang unter dem Motto – „ob Berge, Insel oder Meer, Kleinparis in Urlaubsflair“ – zur Hochform auf.

 

Pünktlich um 19.30 Uhr gab Brauchtumsmeister Tobias Schäfer den entscheidenden Wink und der gesamte Narrentross zog in die Breitwiesenhalle ein und begrüßte das durchweg verkleidete Publikum mit Musik und lauten Narri Narro – Rufen. Natürlich darf an so einem Abend auch der brauchtümliche Teil nicht fehlen und für diesen sorgten die Kinder mit Ihrem Brauchtumstanz, die Blätzlesbuba mit ihrem Maskentanz und die „Fleckahuper“ mit fetziger Musik. Ab dato zeigten dann die Kapelle „Bord Forever“ für die Musik zuständig und das Moderatorenpaar Stephanie Dambacher und Manuel Ranft führte durch das Programm.

Die Juniorentanzgarde macht den Auftakt

Los ging es mit der Juniorentanzgarde unter der Leitung von Lisa Bross und Jenny Eipper. Anschließend stieg Hannah Schweibenz als Stewardesse der „Air Kleinparis“ in die Bütt, flog mit ihrer Crew durch die Welt, habe sogar den Rottenburger OB in Dubai getroffen und frotzelte: „Wenn nach Dubai kann Herr Neher, isch die Stadtkass no lang net leer“. In Ungarn habe es keine Landerlaubnis gegeben und so seien sie eben auch in der Ergenzinger Partnergemeinde Gols gelandet. Dort habe sie ihren Schwiegervater Günther Schweinbenz und auch Klaus Ranft beim Kirchenwirt getroffen, wo auch sonst?

OB Neher und seine Partnerin bei einem Geschicklichkeitsspiel. Foto: Klaus Ranft

Gerri Här, Timo Renz und Andreas Rinderknecht boten dann eine lustige Reiseolympiade, an der OB Stephan Neher und Ortsvorsteher Timo Wachendorfer teilnahmen, getreu dem Motto: „Stadt gegen Land“. Am Schluss hatte Wachendofer die Nase vorn.

Die Tanzgarde mit Via Roma. Foto: Klaus Ranft

„Via Roma“ hieß es dann auf der Bühne und die Tanzgarde spiegelte mit einem großartigen Auftritt das alte Rom wider. Viel Beifall gab es hinterher für die Tänzerinnen und ihre Trainerinnen Melina und Rebecca Kissner.

Vor dem Hexengericht musste sich Rainer Brändle verantworten. Foto: Klaus Ranft

In die Berge zog es dann Caroline Heinzelmann und Daniel Wiedmann. Dabei unterhielten sich die beiden auch über andere Ergenzinger und so wurde Reisemanagerin Elke Baur unterstellt, dass jede Fahrt von ihr „Ins Blaue“ gehe und auch Brauchtumschef „Kohle“ bekam sein Fett ab, indem Wiedmann konstatierte: „Der läuft nicht an einem Weizenbierstand vorbei, wenn ein Glas nur 4,50 Euro kostet“.

Hannah Schweinbenz als Stewardesse in der Bütt. Foto: Klaus Ranft

Dann wurde es schaurig im Saal und es tagte das Hexentribunal. Dieses Mal hatte es Rainer Brändle vom TuS Ergenzingen erwischt. Dieser gehe zu gerne in die Eutinger Schlagerbar.

Der Tanz der Narrenräte zum krönenden Abschluss

Die beiden Ergenzinger Originale „Halag und Naze“ sind schon seit Urzeiten fester Bestandteil der Ergenzinger Fasnet. Seit 16 Jahren spielen die beiden Protagonisten Johannes Baur und Markus Brändle diesen Part.

Die beiden Originale Halag und Naze. Foto: Klaus Ranft

Letzter Programmteil war dann der Tanz der Narrenräte, einstudiert von Kathrin Flug und Heike Grammer, bevor beim großen Finale gemeinsam die beiden Ergenzinger Fasnetslieder gesungen wurden.