Die Kleinpariser Narren fiebern gemeinsam den nächsten närrischen Höhepunkten entgegen.
Am schmotzigen Donnerstag waren sie im Ort unterwegs, befreiten in den pädagogischen Einrichtungen die Schülerinnen und Schüler vom Joch des Lernens, bevor es am Nachmittag zur traditionellen Seniorenfasnet im Adolph – Kolping -Saal ging.
Diese wurde von der Narrenzunft, Helfern des DRK und der Ortsverwaltung bestritten, erfüllte nicht ganz die Erwartungen. Der Grund lag sicherlich auch daran, dass es zu Beginn der Veranstaltung in Strömen goss.
Handgestricktes Programm für Groß und Klein
Zumindest die Narrenzunft sorgte dann auch dafür, dass der Adolph-Kolping-Saal doch noch voll wurde und Alexander Nisch kündigte in seinem Grußwort ein handgestricktes Programm für Groß und Klein an. Dann übernahmen zunächst einmal die „Fleckenhuper“ das Regiment, die Kleinsten führten ihren Kinderbrauchtumstanz auf und ein Teil der ehemaligen „Kellersänger“ trat mit dem von dem ehemaligen Zahnarzt Rolf Wagner geschriebenen Fasnetslied „auf dem Mond gibt’s keine Reben“ auf. Schließlich blitzte auch bei der langjährigen Akteurin Doris Kleindienst der Schalk bei ihrer Büttenrede als Kaminfegerin wieder auf, indem sie sagte: „Oh wie wär des angenehm, wen ebber mit dr Schnapsflasch käm.
Die traditionelle Amtsenthebung am Abend wurde dann für Viele ein Wasserfest. Lediglich die Narrenrätinnen und Narrenräte hatten neben Ortsvorsteher Timo Wachendorfer das Glück, das Prozedere ohne größere Wasserschäden zu überstehen.
Narren behandeln den Ortsvorsteher pfleglich
Eines muss man den Ergenzinger Narren allerdings lassen: Sie behandelten ihren Ortsvorsteher sehr pfleglich, verlangten lediglich die Sanierung der Toiletten in der Breiwiesenhalle und den Anbau an die Grundschule, um die großen Brocken zu nennen. Letzterer rückte dann den Rathausschlüssel auch gerne heraus.