Oberschantle,Obernarr, Präsident Jonas Schinacher und der Hexenmeister eröffnen die Epfendorfer Fasnet. Foto: Botzenhart

In Epfendorf ist die Eröffnung der Fastnacht normalerweise im Freien. An diesem Schmotzigen Donnerstag zeigen die Narren dem nassen Wetter aber die kalte Schulter.

Der Wettergott meinte es alles andere als gut mit dem närrischen Volk, denn das, was da am Donnerstag von oben herniederprasselte, war dann einfach zu viel.

 

So kursierte wenige Stunden vor der geplanten Eröffnungsparty für die Fasnet auf dem Latschareplatz in den sozialen Medien die Meldung, dass das Zeremoniell in den Gemeindesaal der katholischen Kirche, das „Remi“, verlegt wird.

Garden treten auf

Alles klappte bestens: Der Saal war prall gefüllt mit närrischen Besuchern, die allesamt ihre Freude daran hatten, als der Oberschantle, Hexenmeister und Obernarr auf die Bühne kamen.

Letzterer eröffnete in Reimen die Fasnetssaison 2026, und sogleich folgten die Auftritte der Mini-Garde, der kleinen Garde und der Jugendbrauchtumshexen. Spätestens hier war klar, dass die spontane Verlegung ins Trockene die einzig richtige Entscheidung war.

Nachdem die Kindergruppen die geforderten Zugaben gegeben hatten, war es an der Zeit, dass sich die einzelnen Gruppen vorstellten. So kamen nacheinander „Schluckspechte“, flotte Damen aus Las Vegas, „Raketen“, die „Comedian Harmonists“, die Epfendorfer Weinmanufaktur und Hemdglonker ans Mikrofon und unterhielten die Gäste mit ihren kreativen Beiträgen.

Nun wünschte Präsident Jonas Schinacher allen Narren eine glückselige Fasnet, und die bunte Schar machte sich auf, in den verschiedenen Wirtschaften einen schönen, unterhaltsamen Schmotzigen zu feiern.