Die Not bei der schwimmenden Zunft ist groß – das wurde beim Umzug mehr als deutlich. Foto: Holzer-Rohrer

Mit der „Brühlbachhexe“ im Gepäck sind die Bochinger gut aufgestellt.

In kreativen Kostümen, politisch-gesellschaftlichen Themen, einem besonderen Blick auf das, was die Gemüter im Narrennest, aber auch darüber hinaus, bewegt – so zog der bunte närrische Lindwurm durch die Straßen, angeführt von der Kapelle „Trotzdem“.

 

Noch sind sie in Bochingen beheimatet, die Hochseefischer mit ihrem frischen Fang an der Angel – doch wie lange noch, wenn nicht endlich das Aquamotec angeschafft wird? Und auch die Riedsee-Nixen bangen zwischenzeitlich um ihren Lebensraum und machten deshalb mit ganz besonderen Geschenken für die Zuschauer kräftig aufmerksam auf das Problem.

Wischmops gegen Wasserschaden

Jetzt ist es öffentlich – die Bochingen Narrenzunft hat mit den „Brühlbachhexen“ einen neuen Maskentyp und weiteren Trumpf. Nicht fehlen durfte natürlich Olympia, denn die Nachwuchstalente brachten sich schon mal in Position für die nächste Austragung.

Dass der Wasserschaden im Kronegebäude bereits unter Kontrolle ist, dafür hatten die Wischmops gesorgt. Gott sei Dank hatte sich die Kreissparkasse aus Bochingen zurückgezogen, denn die „Tresorknacker“ nahmen Deckung im Umzugsgeschehen – nicht wissend, dass im Narrennest nichts mehr zu holen ist.

Cocktail-Gruppe ist startklar

Und sollte noch irgendjemand nicht in der Fasnet-Euphorie schweben, verabreichten die Tollkirschen das passende Stimulantium. Die restlichen Edelrosen vom Valentinstaghatten hatten sich ebenso eingereiht wie die pompösen Hutschachteln der Haute Couture Marken.

In weiser Voraussicht stand die Cocktail-Gruppe bereits in den Startlöchern.