Binsdorfer Stadthexen (Archivfoto) Foto: Willy Scjhreiber

Die Narrenzunft Binsdorf pflegt ihre Traditionen, vom Häsabstauben an Dreikönig bis zum Schneckenessen am Aschermittwoch.

Hinter der Narrenzunft Binsdorf liegt ein ereignisreiches Jahr: 2024 hat der Verein sein 40-jähriges Bestehen gefeiert und war Gastgeber des großen Ringumzugs. Viel ruhiger fällt die Fasnet 2025 für Binsdorfer Narren dennoch nicht aus.

 

Gestartet sind sie nach dem Häsabstauben mit dem Aufhängen der Fasnetsbändel über der Straße und Besuchen bei ersten Veranstaltungen andernorts. Fahrten zu vielen weiteren Brauchtumsabenden, Umzügen Narrentreffen werden folgen.

Ab Samstag, 22. Februar, geht es auch im heimischen Städtle närrisch zu: Dann findet der Kindernachmittag der Zunft statt.

Erstmals muss Andreas Bonaus den Rathausschlüssel abgeben

Tags darauf wird um 11.11 Uhr der Narrenbaum aufgerichtet und der Ortsvorsteher entmachtet. Für Andreas Bonaus wird das der erste Rathaussturm in seiner neuen Funktion sein.

Nachmittags startet wie jedes um 13.30 Uhr der Umzug durch den Ort. Im Anschluss wird in der Festhalle weiter gefeiert.

Vom Häsabstauben biszum Schneckenessen

Die tollsten Tage der Fasnet beginnen am „Schmotzigen“, 27. Februar: Zuerst befreien Holzhutzeln und Stadthexen die Schul- und Kindergartenkinder, ab 12 Uhr gibt es ein gemeinsames Essen, um sich für vier Tage als Gast bei anderen Zünften zu stärken. Am Fasnetsdienstag zieht der Lumpenwagen durch den Ort.

Alles in allem wird die Binsdorfer Fasnet wieder eine „ganz normale“ sein, mit Narrenblättle und Schneckenessen zum Abschluss. Doch was ist in der Fasnet schon normal, erst recht in einem Ort, in dem diese Tradition nachweislich seit mehr als 240 Jahren gepflegt wird?