Die Fasnet in Bad Rippoldsau-Schapbach klingt mit Schnurren und Ehrungen aus.
Nach dem verregneten Umzug am Fasnachtsmontag, gingen die Narren in die Festhalle, wo nochmals kräftig geschnurrt wurde. Roman Schmieder eröffnete das Programm mit einem Lied. Die Jugendgarde aus Bad Rippoldsau begeisterte mit tänzerischem Können.
Ralf Hotz schnurrte einen Postboten, der mit allerlei Verwechslungen Missverständnisse hervorrief. Er wusste auch: „Ohne Hamperle wär d’Fasnet nur halb so schee.“
Die nächste Schnurrgruppe bestand aus Rita Hoferer, Martin Hoferer, Daniela Schmieder und Marco Glöde. Rita Hoferer hatte sich neben Kaffeetante Monika auch einen Kupferberger Bürger vorgenommen.
Trinken in der Werkstatt
Als „schnurrender Barde“ trat Georg Lehmann auf. Er stellte klar, was die Schapbacher alles im „Schappe“ haben: „Mir henn fast koi Wirtschaft me, dafür gibt’s jetzt in Werkstätten was zum Trinken.“ Weiter streifte er den „Erlebnisradweg, der leider bis heute nicht fertiggstellt ist. D’Rippoldsauer bringe’s ,Bad‘ und d’Schapbacher ,S’Schwimm-Bad‘.“ Auch hatte er die „verkommene Kurklinik“ thematisiert. Mit dem Lied „Lieber kleiner Hamperleveroi“ nach der Melodie von „Schwarzwaldmarie“ verabschiedete sich Lehmann.
Mit dem Oberhamperleorden 2026 wurden fünf Narren ausgezeichnet: Melanie Waidele ist seit vielen Jahren bei der Hamperle-Harmonie aktiv und seit fünf Jahren bei den Kaffeetanten. Florian Neef ist seit 25 Jahren bei den Bockseckengeistern und war sechs Jahre Elferrat. Simon Echle ist seit 25 Jahren bei den Käfzgenschneller und war auch in der Vorstandschaft bei den Käfzgen. Simon Hoferer ist seit fünf Jahren Schnurrant. Auch Rita Hoferer ist seit fünf Jahren Schnurrant.
Hamperlehock in der Festhalle
Hamperlepräsident Marco Glöde dankte Stefan Kaluza, der die Orden gefertigt hatte. Für die Ordensträger erklang das Hamperlelied.
Für einen stimmungsvollen Ausklang sorgten in der Festhalle beide Kapellen. Danach war Hamperlehock in der Festhalle.
Am Dienstagmorgen trafen sich viele Narren wieder in „Albans Sonne“ zum Schunkenessen. Danach ging es zum Rathaus zur Einnahme des Amtsschnapses. Das Nachmittagsprogramm mit allerlei Spielen übernahmen die Käfzgenschneller.