So stimmungsvoll ging es am Fasnetsmontag in der Festhalle zu. Foto: Wilfried Weis

Tolle Stimmung herrschte in der Schapbacher Festhalle, wo auch Schnurren angesagt war.

Nach dem farbenprächtigen Umzug am Fasnetsmontag zogen die Schnurranten in der voll besetzten Schapbacher Festhalle nochmals kräftig vom Leder und tischten allerlei Begebenheiten auf.

 

Die Radau-Musik aus Bad Rippoldsau und die Hamperle-Harmonie zeigten sich in prächtiger Verfassung und sorgten in der Festhalle für gute Stimmung.

Hamperle-Elferrat Andy Hoferer schnurrte sich nicht nur selbst, sondern er nahm auch den Altbauern und den Jungbauern vom Schmidhof auf die Schippe. Auch Bürgermeister Bernhard Waidele und die Gemeinderäte kamen nicht ungeschoren davon. Die Schnurrvorträge von Georg Lehmann waren „grenzwertig“ und fanden nicht bei allen Narren Gefallen. Wie von ihm zu hören war, kümmere sich der Bürgermeister zu viel um seine „Rindviecher“. Die Bänkelsänger Ralf Schmieder und Fabian Oehler gaben eine tolle Gesangseinlage auf die Käfzgenschneller, die ihr 44-jähriges Bestehen feiern konnten.

Gemeinsam unterwegs

Hamperlepräsident Marco Glöde meinte in seinem Vortrag: „Des sei oifach e Sach“. Mit 270 Narren waren die Bad Rippoldsauer Riebele und die Schapbacher Hamperle beim Narrentreffen in Mühlenbach zu Gast.

Hamperlepräsident Marco Glöde, Schnurrantin Rita Hoferer (Mitte) und Kaffeetantenobfrau Edith Hermann Foto: Wilfried Weis

Rita Hoferer monierte, dass sie im dritten Jahr schnurre, aber noch nicht in den Hamperleverein aufgenommen wurde. Dann gehe sie halt zu den Kaffeetanten und schaue, ob sie hier aufgenommen werde. Obfrau Edith Herrmann gab die Regeln bekannt, und nun packte Rita Hoferer die Utensilien aus. Köstlich, was hier alles zum Vorschein kam. Dieser Beitrag löste wahre Lachsalven beim Publikum aus. Am Ende entschied Rita Hoferer, doch lieber Schnurrantin zu bleiben.

Marina Herrmann bekam von Hamperlepräsident Glöde den Oberhamperleorden. Foto: Wilfried Weis

Hamperlepräsident Glöde zeichnete Marina Herrmann mit dem Oberhamperleorden aus. Sie ist seit 25 Jahren bei den Nachtfrauen aktiv und war von 2004 bis 2016 im Vorstand tätig. Geehrt wurde auch Pressemann Wilfried Weis, der seit 40 Jahren von der Fasnet der Hamperle in der Zeitung berichtet. Ihnen zu Ehren erklang das Hamperlelied.

Stimmungsvoller Hock

Weiter ging es mit einem stimmungsvollen Hamperlehock in der Festhalle mit DJ Doreen. Und in der Nachtfrauenbar war ebenfalls Party angesagt. Nach dem Schunkenessen in „Albans Sonne“ am Dienstagmorgen und der Einnahme des Amtsschnapses im Rathaus wurde am Narrenbaum mit den Kaffeetanten weiter gefeiert. Diese hatten heitere Spiele ohne Grenzen vorbereitet.