Der Ehrenvorsitzende Matthias Nann spricht im Bad Dürrheimer Kurhaus die Grußworte und vertritt die einen Trauerfall beklagende Urviecher-Chefin Daniela Schwarz. Foto: Florian Hahnel

Selten ist das Bad Dürrheimer Kurhaus komplett besetzt, wenn die heimischen Urviecher ein Stelldichein geben natürlich schon.

Häsabstauben 2026 – die schaurigen Narren sind wie immer früh bei der Sache.

 

Die Urviecher sehen den tollen Tagen entgegen und bleiben zahlenstark, der Verein hat keine Sorgen bezüglich der Mitgliederzahl. Als Ehrenvorsitzender begrüßte Matthias Nann die Gekommenen, die Urviecher-Chefin Daniela Schwarz beklagt einen familiären Trauerfall und musste passen.

Jung und Alt unter dem Kurhausdach und nicht wie gewohnt im Haus des Gastes, Getränke und Laugenstangen für den Magen – man präsentierte sich wieder in voller Mannschaftsstärke und setzte den etwas anderen Akzent am Dreikönigstag.

Nann hatte etwas zu kämpfen die Stimmlage zu halten. Beim Verlesen der von Daniela Schwarz schriftlich gesetzten Grußworte zeigte er offenkundig Mitgefühl. Die Urviecher sind gemeinschaftlich unterwegs und pflegen die Nähe – in einem gesunden Verein darf oder muss das ja auch sein.

Schließlich stieß die Ursymbadische Dieremer Guggämusik kräftig ins Blech und brachte Schwung ins Kurhaus, an den Tischen und im Stehplatzgemenge unterhielt man sich angeregt. Der Nachwuchs wuselte altersgemäß hin und her, die Erwachsenen respektive Fasnetaktiven verschwendeten letzte Gedanken zum Ende des Monats in der „Siedepfanne“ anstehenden Urviecherball.