Mit einigen kräftigen „Hau ruck" wird der über 23 Meter lange Narrenbaum in die Senkrechte gerückt. Foto: Roger Müller

Das traditionelle Spektakel lockte am Samstag viele Zuschauer und Narren vor das Rote Rathaus. Nun kann die Fasnet starten.

Großer Bahnhof bei den Hans Heini Narro, die am Samstagnachmittag vor großem Volk ihren Narrenbaum vor dem Roten Rathaus in Allmendshofen stellten.

 

Kaiserwetter empfing alle Beteiligten, um die über 23 Meter hohe Kiefer mit einem „Hau Ruck„ in die richtige Position zu rücken. Diese Veranstaltung markiert den feierlichen Auftakt zur Fasnet in Allmendshofen und lockte zahlreiche Zuschauer und Narren an.

Strahlendes Wetter

Bei strahlendem Wetter versammelten sich Groß und Klein, um diesem besonderen Brauch beizuwohnen. Mitglieder der Narrenzunft Hans Heini Narro und der Sieben Plätz Hexen trafen sich, um den geschmückten Baum herzurichten und für das feierliche Aufstellen vorzubereiten.

Nach einer kurzen Begrüßungsrede durch Zunftmeister Robert Widowitsch, in der er die Bedeutung dieses Brauchs betonte, wurde der Baum unter Einsatz von Muskelkraft langsam in die aufrechte Position gebracht. Musikalisch begleitet wurde das Spektakel von der Aufener Musik, die mit Sonnenbrillen und schwungvollen Klängen für beste Stimmung sorgte. Die Zuschauer klatschten und sangen begeistert mit, während der Baum Stück für Stück in die Höhe wuchs.

Heiße Würste mit „Kätschap oder Sempf“

Verköstigt wurden die Schaulustigen und Baumsteller mit heißen Würsten, dazu im typischen Allmendshofener Slang mit „Kätschap oder Sempf“. Erstmalig öffnete in diesem Jahr das Burgfräulein-Café. Das Stellen des Narrenbaums war wieder ein tolles Spektakel und ein gelungener Auftakt für die närrische Zeit. Die Hans Heini Narro, die in diesem Jahr in ihr 30. Jubeljahr gehen, freuen sich auf eine fröhliche Fasnet.