Der Weihnachtsbaum vor dem Ebinger Rathaus wurde zum Narrenbaum umfunktioniert. In anderen Stadtteilen wird darauf verzichtet. Foto: Müller

Der einstige Weihnachtsbaum vor dem Ebinger Rathaus hat Zweige gelassen und symbolisiert als Narrenbaum nun die Fasnetszeit. Doch diese fällt – wie zu erwarten – anders aus als üblich.

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Albstadt - In normalen Zeiten obliegt das Herrichten der Narrenbäume in den einzelnen Albstädter Ortsteilen vollständig den Narrenzünften. Umrahmt von Musik und Bewirtung werden die ausgedienten Weihnachtsbäume zu Narrenbäumen umfunktioniert und mit bunten Bändeln in Vereinsfarben geschmückt. Die aktuell geltende Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gibt hierzu allerdings strikte Regelungen vor: Das Herrichten der Narrenbäume ist beispielsweise nur erlaubt, wenn vollständig auf ein Rahmenprogramm verzichtet wird, ein gültiges Hygienekonzept für den Arbeitsdienst vorliegt und die Kontaktdaten der Mitwirkenden erfasst werden.

Großteil der Zünfte verzichtet

Aus diesem Grund wurden vom Kulturamt Albstadt alle Ortsämter angeschrieben, ob die jeweiligen Narrenzünfte dies leisten können. Alternativ konnte Unterstützung durch das Albstädter Betriebsamt angeboten werden. So schmückte das Betriebsamt am Mittwoch der Narrenbaum vor dem Ebinger Rathaus. In Margrethausen und Lautlingen dagegen, richten die jeweiligen Narrenzünfte den Baum unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben selber her.

Der Großteil der Albstädter Ortsteile verzichtet in diesem Jahr allerdings auf einen Narrenbaum. Großveranstaltungen mit einer Vielzahl an Besuchern sind auf Grund der Corona-Verordnung derzeit verboten.

Aus diesem Grund haben die Albstädter Narrenzünfte sämtliche Großveranstaltungen und Umzüge für die anstehenden bunten Tage abgesagt. Einige wenige Zünfte behalten es sich allerdings vor, kleinere Zusammenkünfte – größtenteils im Rahmen der eigenen Zunft – durchzuführen.