Impressionen vom Aichhalder Umzug Foto: Werner Weisser

Narren, Hästräger und Wagengruppen aus nah und fern feierten mit der Narrenzunft Aichhalden deren 90-jähriges Bestehen.

Nach dem traditionellen Hexentanz am Engelplatz startete der große Fasnetsmontag-Umzug zum 90-jährigen Jubiläum der Narrenzunft Aichhalden.

 

Vorneweg zogen die Kinder-, Teenie- und Große Garde, gefolgt von Musikverein, Hansel, Obernarren, Elfer, Sauhirt und Hexen. Danach beeindruckte die Bura-Clique Aichhalden mit einer Riesenente und drei unerschrockenen fast ganz nackt Badenden.

Die Erzknabberteufel schwärmten aus und brachten manchem auswärtigen Besucher den richtigen „Narrenruf“ bei. Freigebig zeigte sich die Katzenzunft Hardt und die Heimbachquellfüchse aus Waldmössingen servierten Kräuterschnaps unterwegs. Der Büttel der Heulicherzunft Mariazell verkündete als neueste Erkenntnis: „Die Erde dreht sich um Mariazell.“

Götter steigen vom Olymp herab

Auch Zünfte oder Gilden und Gruppen aus Glatt, Alpirsbach, Hinterlehengericht, Oberndorf, Dornstetten, Urloffen, Hofstetten, Böhringen, Königsfeld, Weiden und Herrenzimmern feierten das Jubiläum mit. Selbst die Götter stiegen vom Olymp herunter und residierten im Tempelwagen der Weiherwasenhasen. Überall freudige Gesichter und gute Laune – bei den Hästrägern genauso wie bei den Narren, die den langen Zug säumten.

Auch das Wetter spielte halbwegs mit: Erst gegen Ende setzte Regen ein, dann mit Graupel und Schnee ein kurzes Wintergewitter: „Dreifach Saublitz Hall.“

Nach dem Umzug strebten alle in die Josef-Merz-Halle zur „Open-Ende-Party“. Dort wurde weitergefeiert mit Garde- und Showtänzen des Gastgebers Narrenzunft Aichhalden und der Katzenzunft Hardt. Auch der Fanfarenzug der Narrenzunft Alpirsbach spielte auf.