Viele Hexengruppen der Region machten mit den zahllosen fantasievoll kostümierten Besuchern den Hexenball zu einem weiteren Höhepunkt des Jubiläums der Narrenzunft Aichhalden.
Schon von weitem war die anfeuernde Musik aus der Festplatzanlage und der Josef-Merz-Halle zu hören. Die ganze Gegend darum herum war mit Energie geradezu aufgeladen.
In der Festplatzanlage war der große geschmückte Raum von Wand zu Wand gefüllt. Die Partyband „Allgäu Power“ spielte fast pausenlos und heizte unermüdlich das Publikum an. Alle machen mit, auch den Narrenzunftpräsidenten Michael Kruck hatte die Stimmung voll gepackt bei seiner Runde durch die Festplatzanlage und die Festhalle.
Und auch diese war von der Bühne bis zur Rückwand lückenlos gefüllt mit Feiernden, fast alle in fantasievollen Kostümen oder Fasnetshäs. Obwohl die Menge so dicht schien, dass man meinte, über die Köpfe laufen zu könne, blieb allen noch genug Platz zum Mittanzen und Mitsingen.
Viele Showtänze
Auf der Bühne folgte eine Tanzgruppe der nächsten. Den Anfang machten die Gastgeber, die Aichhalder Hexen mit einem Hexentanz. Es folgte ein Showtanz nach dem anderen von Gruppen aus Herrenberg, Dunningen, Dettingen, Beffendorf, Hardt, Locherhof, Sulgen, Aichhalden (Garde) und Tennenbronn, mit einem weiteren Hexentanz der Narrenzunft Böhringen darunter. Den spektakulären Abschluss des von Timo Wilhelm souverän moderierten Programms bildete die Hexensportgruppe Aichhalden.
In beiden Hallen, in den Foyers und auf den Vorplätzen war die Jugend der Region geschlossen dabei, feierte mit, tanzte sich aus. Die älteren Semester waren nicht weniger dabei: Ein Fest für alle Generationen. Alte Freundschaften wurden gefestigt und neue geschlossen: Die Stimmung war top und kommunikativ. Aber nicht nur auf dem Festgelände, auch davor, am Rathaus und auf der Hauptstraße war ein lebhaftes Kommen und Gehen.
Alles bleibt friedlich
Damit alle bei dem ausgelassenen Treiben gut bei Kräften blieben, hatte der „Hexensport Aichhalden“ das Essen und Trinken in der Halle organisiert. Und damit der Hexenball sicher verlief, sorgt das professionelle „Klaus Keller Security Team“ aus Schutterwald. Sie wachten über die Zugänge und bewegten sich auch in den Hallen und im Gelände: „Keine besonderen Vorkommnisse“, meldeten sie am späten Abend, als das Programm in der Josef-Merz-Halle dem Ende zuging.