Ortsgeschichten und Parodien über lokales Geschehen nehmen beim bunten Abend im Haus des Gastes humorvolle Formen an. Das Jubiläum von Achdorf war gleich mehrfach Thema.
In Reimform begrüßte Lisa Engesser, Vorsitzende des Narrenvereins Blindschießer, die Besucher beim Talemer Narreobed. Im passend zum Motto „Wald und Wiese“ dekorierten Haus des Gastes in Achdorf eröffneten die jungen Mädels vom Tal mit einem rhythmischen Tanz den bunten Abend.
Nach einer berechtigten Zugabe gaben Adelheid Bäurer und Jacqueline Schreiber vom Musikverein einen Einblick in ihr „Wiebor Gschwätz“. Dabei klagten sie über gesundheitliche Wehwehchen sowie über Männergeschichten. In der Wahnsinns-Praxis des DRK-Ortsvereins galt es für den Doktor, drei kuriose Krankheitsfälle zu bekämpfen.
Kuriose Krankheiten
Zur Erheiterung des Publikums wurde den Patienten teils mit unkonventionellen Methoden geholfen. Sichtlich amüsiert gaben die Damen des Narrenclubs einen Einblick in einen Chatverlauf. Für die beteiligten Kindergarteneltern galt es, die Fasnetsveranstaltung zu organisieren. Dabei kamen gewitzte Stereotypen zum Vorschein.
Für große Lacher sorgte auch die Parodie des Festbanketts zur 1250-Jahr-Feier. Die Gruppe Youngtimer ließ es sich nicht nehmen, Dorfthemen aus den vergangenen Jahren humorvoll aufzugreifen. Auch die Mitglieder der Landfrauen erinnerten mit ihrem Auftritt an das vergangene Jubiläumsfest und würden dies gerne bald wiederholen. Zur Premiere des Talemer Reiterman liefen die Männer der Feuerwehr auf. Mit selbstgebauten Steckenpferden hatten die Reiter dabei ihre ganz eigenen Hürden zu überwinden.
Hürden überwinden
Mit dem Männerballett des Narrenvereins, dessen Tänzer durch den Verzehr von gesammelten Pilzen zu unterschiedlichen Tänzen getrieben wurden, endete ein kurzweiliges Programm.
Thomas Beuter führte als Biber durch das Programm und berichtete in seinen Ansagen über lustige Ortsgeschichten des vergangenen Jahres. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die kleine Besetzung des Musikvereins unter der Leitung von Stefan Bruder. Die Narrenbaumverlosung sowie ein paar gesellige Stunden an der Bar rundeten einen lustigen Abend ab.