Es kann losgehen bei den Abstaubern der Narrenzunft Wellendingen. Foto: Riedlinger

Zur Fasnetseröffnung an Dreikönig starteten die Abstauber der Narrenzunft Wellendingen mit einen neuen Spruch.

Viel Arbeit hatten sich die Abstauber in Wellendingen vorgenommen, die sich wie jedes Jahr an Dreikönig am Narrenhäusle trafen, um von dort zu ihrer kräftezehrenden und extrem konditionsmordenden Arbeit in die Bürgerhäuser zu starten.

 

Auch in diesem Jahr hatte sich Armin Klaiber wieder viel Mühe mit einem neuen Abstauberspruch gemacht und ließ dabei nicht nur das tolle Narrentreffen des vergangenen Jahres Revue passieren.

Der neue Narrenspruch

So verkündeten die Abstauber um ihren Zunftmeister Robert Baier bei den einzelnen Familien:

„Lebkuchen und Bredli sind gegessen, Weihnachten und Neujahr vergessen. Drum grüßen wir Euch werte Bürgersleut, denn da sechste Tag im Jahr isch heut. Und do isch es a alte Tradition, dass mir Manna ohne Lohn in d’Häuser heut zum Schaffa gond und do au sehr viel Arbeit hond. Vor’s los goht, wellad mir no etwas sagen. Mir send des Johr in diesen Tagen stolz auf das vergangene Jahr, denn des war a besonderes fürwahr, auf unser großes Narrenfeschd, wo g’falla hät all isra Gescht.

Selbst der Herrgott half uns au mit ma Himmel strahlend blau. A Dankschee au an d’Helferschar. Ohne dia wärs it ganga, des isch klar. ’s war schee, des saged mir mitlautem Toh und do drauf a dreikräftigs Narri - Narro.

Beim Kleidle do ischt es ganz wichtig, dass älles am Platz ischt richtig. Zum Beispiel kehrt an Samatlatz it on Knopf vom Hosalatz. Dond au a weng schittla no sell Geschell, ob älles duat richtig klar und hell. Au beim Bimmel, so we ih hör, geit es des Johr ko Malheur. Durch die ständig Wedlerei send mir Stauber halba hei. Mir däded aber, wenn ihr wend, o weng zu Euch sitza, jedoch it ohne End. Trinka auf die Fasnetszeit, auf a wenig Glückselgkeit. Die Fasnet ist eröffnet, drum send mir froh und danked für die Bewirtung - Narri Narro!“