Zehn Skifahrer passen auf den längsten Ski beim Gütenbacher Rosenmontagsumzug. Foto: Tatjana Eschle

Eine bunte Truppe an motivierter Narren tummelte sich beim Rosenmontagsumzug in Gütenbach.

Wie jedes Jahr gab es ein Motto für den Umzug: „Das Gütenbacher Guinnessbuch der Rekorde“ lautete es dieses Jahr.

 

Allen voran zog die Musikkapelle als größte Blaskapelle im kleinsten Biergarten durch den Ort, Jörg Scherzinger moderierte den Umzug und kommentierte die einzelnen Teilnehmer. Die Gruppe Hintertäler stellte Gütenbachs ersten und größten Narrenbaum auf, professionell wurde der geschmückte Stamm an der Bushaltestelle hochgezogen und fachmännisch befestigt.

Das größte Gütenbacher Jockele, das die Zuschauer schon beim Kinderumzug bewundern konnten, wurde mit Regencape ausgestattet, auch die Kindergruppe mit dem Tunnelfelsen (längste Bauzeit für kürzesten Tunnel) nahm nochmals teil. Die größten Barbies staksten steif durch die Menge, und das älteste Funkenmariechen jubelte den Zuschauern zu.

Auf dem längsten Ski fanden zehn Skifahrer Platz, angespornt vom Trainer ging es im Gleichschritt durch den Umzug, Trinkpause inklusive. Es gab die größte Bierdose zu bewundern, mannsgroße Spielfiguren aus Lukas, der Lokomotivführer, fuhren mit der Lummerland-Lok durch die Menge. Die größten Tic Tacs und Fasnet-Guzle verteilten Süßigkeiten. Einen weiteren Weltrekordversuch stellte eine Truppe Tischkicker auf, tatsächlich wurde dieser Rekord bereits vor vielen Jahren in Gütenbach errungen: Für das längste Tischkicker-Turnier der Welt gab es damals einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Ob dieser getoppt werden konnte?

Weltrekord versucht

Den Schluss des Umzugs bildete der Wagen der Narrengesellschaft, hier verglich Narrenvater Sascha Nopper seine Narrenräte direkt mit den Zuschauern. Gab es jemanden, der mehr Verletzungen erlitten hatte, als Fasnetspolizischt Alex Sprenger? Der Umzug endete an der Festhalle, wo das närrische Treiben weiter ging. Außerdem konnte man noch in einer der Besenwirtschaften einkehren und so den Rosenmontag ausklingen lassen.