Bei Gugge uff de Gass in Inzlingen haben sich wieder die Fans der Schrägtöner aus nah und fern versammelt. Es herrschte Ausnahmezustand im Dorf.
Insgesamt 14 Guggemusik-Formationen aus Südbaden, dem Elsass und der Schweiz haben am Samstag bei „Gugge uff de Gass“ der Inzlinger Schlösslisymphoniker das Publikum begeistert.
Im zweijährigen Wechsel mit dem „Symphi-Guggeball“ zählt das Freiluft-Spektakel, in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Inzlinger Fasnacht feiern“, zu den Höhepunkten im Guggemusik-Geschehen der Region.
Schon am frühen Samstagabend war Ausnahmezustand in Inzlingen, als die Busse der Guggemusik-Formationen anreisten und sich schon einige 1000 Besucher versammelt hatten. Die schrägen Töne der Guggemusiken erklangen auf zwei Bühnen in der Dorfstraße sowie in einem Partyzelt in der Pfarrgasse, wo es in der Druggete der Feiernden kaum ein Durchkommen gab.
„Gugge uff de Gass“ lockte auch in der 13. Auflage viele Fans der Schrägtöner an. Einige von ihnen hatten weite Anreisen in Kauf genommen, um das Guggemusikspektakel hautnah mitzuerleben.
Bar und Verpflegungsstände sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Die Inzlinger Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr und eine Vielzahl an Ordnern versuchten, das Tohuwabohu rund um die Guggegass, den Verkehr in der Riehenstraße und beim Parken sowie das Getümmel der Fans in den Griff zu bekommen.
Die musikalischen Auftritte moderierte und taktete Patrick Ofenheusle, der von einem Hochsitz in der Dorfstraße aus die Stimmung weiter anheizte. Als Guggemusikfan outete sich bei der 13. „Gugge uff de Gass“ Bürgermeister Marco Muchenberger.
Er bestätigte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass der Veranstaltung ein monatelanges Erarbeitein eines Sicherheitskonzepts vorausgegangen war. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, der Feuerwehr, den veranstaltenden Schlösslisymphonikern und anderen Beteiligten wie dem Gemeindewerkhof.
Am 15. Januar 2027 laden die Schlösslisymphoniker zu ihrem Guggeball in die Inzlinger Erstelhalle ein. Ausgemessen seien die neuen Kostüme schon jetzt, wie Symphi-Chef Luca Viola verkündete.