Das Narrennest Herten regiert. Auf dem Lindenplatz herrschte buntes Treiben.
Mit einem dreifachen „Narri, narrei am Grabbestei“ eröffnete das Narrennest Herten pünktlich am Schmutzigen Donnerstag das bunte Treiben der Hemdglunkis auf dem Lindenplatz.
Gleichzeitig verkündete Zeremonienmeisterin Michaela Schaller das fasnächtliche Motto „Wirsch no seh, es chunnt no meh“, das auf viele hintersinnige Bedeutungen der Hertener Narren schließen lässt. Narrenvögtin Maike Merkt entriss derweil Ortsvorsteher Matthias Reiske den Rathausschlüssel, um bis zum Aschermittwoch die Regentschaft über Herten auszuüben.
In ihrem närrischen Prolog legte sie den Finger in die Wunden der Lokalpolitik und kritisierte das 30-Kilometer-Tempolimit in der Hauptstraße genauso wie die fehlende Busverbindung der Linie 38 von Wyhlen bis nach Herten.
Ortsvorsteher Matthias Reiske folgte im Versmaß den Einlassungen der Narrenvögtin und vermisste den Neubau der Scheffelhalle, während er sich gleichzeitig für den Erhalt der Rathäuser in den Rheinfelder Ortsteilen aussprach. Zum Grabbevater wurde Stefan Heggenberger auserkoren.
Das anschließende Narrenbaumstellen übernahm die Waggis-Clique Herten. Ausgelassen gefeiert wurde danach in der Scheffelhalle.