Klein, aber fein war der Fasnachtsumzug in Istein.
Angeführt von der Ischteiner Guggemusik im Affenkostüm, folgten 30 närrische Gruppen durch das Dorf. Aus Istein selbst nahmen die Feuerwehr, der Jugendraum Istein, die Alten Herren des SV Istein, sowie die Isteiner Drübel mit ihren Cliquen teil.
Ein halbes Dutzend schön dekorierte Wagen waren ebenfalls zu bewundern. Regionale, aber auch Bundesthemen hatten sich die Wagenbauer für ihre Sujets ausgedacht.
So zeigten die Chlotze Horni auf, wie der Mittelstand vom Staat geschröpft werde. Wenn der Verbrenner verboten wird und das E-Auto nicht funktioniert, bleibt nur der menschliche Antrieb. Das bedeutet, einer zieht das Fahrzeug, während der andere entspannt darin sitzt. Auch das machten die Horni zum Thema.
Aus Schönau waren die Sunnebächlimüller, die Prinzengarde, der Fanfarenzug, die Flösser, Webstübler und Pfiffechöpf gekommen. Mauchen war mit den Burgunder Rätzern vertreten und aus Staufen waren die Schlossberghexen gekommen.
Mit einer großen Gruppe war Wiechs vertreten, wo Buurefasnacht gefeiert wird. Zünftige Guggemusik gab es von den Maiskolbefetzer aus Eschbach. Bei den zahlreichen Zuschauern kam die närrische Schau sehr gut an.
Viele Süßigkeiten verteilt
Besonders bei den Kindern kam Freude auf, wenn beispielsweise der Hammerzinken aus Schopfheim oder die Nagelebuck-Hexen aus Norsingen Süßes, Popcorn oder Kekse verteilten. Überhaupt wurden sehr viele Süßigkeiten an Groß und Klein ausgegeben.
Auch Cliquen aus Weil am Rhein, wie die Holzfäller Waggis, die Alti Fabriknäscht Cligge und 12 Glunggi aus Haltingen, feierten mit den Zuschauern an diesem vom Wetter begünstigten Sonntag.
Den weitesten Anfahrweg hatten die Erdgeischter aus Freiburg. Den Abschluss machte der Wagen der Isteiner Drübel, dort gab es für die Damen bunte Frühlingsblumen.
Nach dem Umzug versammelten sich die Cliquen und Zuschauer auf dem Platz vor der Halle. Dort gab es im Narrendorf die Gelegenheit, sich zu verpflegen, sich auszutauschen und miteinander zu feiern.