Wie schon beim Weihnachtsmarkt kommen auch zur Straßenfasnacht in Freiburg mobile Zufahrtssperren zum Einsatz. Außerdem gilt ein gesetzliches Messerverbot.
Wer zuletzt in Freiburg durch die Innenstadt gelaufen ist, dem dürften die roten, mobilen Zufahrtssperren aufgefallen sein. Hintergrund ist die Fasnacht in Freiburg – am Wochenende beginnt die Straßenfasnacht, am Montag steigt der Rosenmontagsumzug durch die Innenstadt.
Um die Feierlichkeiten der Narren im Breisgau zu sichern, hat die Stadt Freiburg „in enger Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr ein Zufahrtsschutzkonzept für die Straßenfasnacht am Wochenende und den Rosenmontag erarbeitet“, heißt es von der Stadt auf Anfrage unserer Redaktion.
Bereits beim Weihnachtsmarkt 2025 kamen mobile Zufahrtssperren zum Einsatz. Und auch in der närrischen Zeit setzt man in Freiburg auf diesen Schutz. 20 Zufahrtschutzmodule des Typs „Armis One“, die schon beim Weihnachtsmarkt genutzt wurden, werden laut Angaben der Stadt die Zugänge zur Innenstadt sicher.
Polizei kontrolliert gesetzliches Messerverbot
Außerdem werden 30 ergänzende Elemente des Typs „Armis Go“ genutzt – zum Beispiel in der Kaiser-Joshep-Straße. Als weitere Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit gilt laut Stadt ein „gesetzliches Messerverbot, das die Polizei kontrolliert“.
Das sagt die Stadt zum Sicherheitskonzept
„Sichere Veranstaltungen sind unser oberstes Ziel. Doch zur Wahrheit gehört: Hundertprozentige Sicherheit wird es in keiner Stadt geben können. Doch alle Beteiligten arbeiten eng zusammen, um Risiken zu minimieren“, sagt Pressesprecherin Tabea Krauß.
Das wird an der Freiburger Fasnacht geboten
Nachdem am Donnerstag in Freiburger der Rathaussturm auf dem Programm stand, findet am Samstag und Sonntag die „Stroßefasnet“ der Breisgauer Narrenzunft statt. Der Umzug durch die Innenstadt mit mehr als 1000 Zünften beginnt am Montag um 14.11 Uhr.