Die Nollenhünde und das Rathaus Kleines Wiesental luden den Narrensamen zum bunten Treiben ins Rathaus in Tegernau ein.
Das Wetter machte dem Kinderumzug einen Strich durch die Rechnung, der guten Stimmung tat es aber keinen Abbruch.
Donner, Blitz und Platzregen tobten sich über Tegernau ausgiebig aus, doch gewohnt flexibel reagierten die Nollenhünde. Der Kinderumzug wurde abgesagt, die Kinder direkt ins Rathaus gelotst.
In „Stefans Ranch“ hatte sich das Rathaus verwandelt, als Cowboy und Indianer begrüßten die Mitarbeiter die vielen Kinder. Nollenhundchef Rainer Brutschin führte die Kinder via Polonaise aus dem Untergeschoss ins Bürgermeisterbüro, wo sich Bürgermeister Stefan Niefenthaler angesichts der geballten Kindermacht nicht lange wehrte. Leon Mogel nahm den Rathaus-Schlüssel entgegen, der fast so groß wie der Fünfjährige war.
In Bewegung versetzte Brutschin die Meute mit dem „Gute Laune“ Lied, wonach oben, unten, vorne hinten, links und rechts die gute Laune sitzt. Nachdem sich Brutschin und Niefenthaler auf das „richtige“ Rechts einigen konnten stand der Choreographie nichts mehr im Wege.
Wie in den letzten Jahren auch gingen die Kinder dann getrennte Wege. Wem der Sinn nach Bewegung und etwas Wettkampf stand brach in Richtung Sporthalle Tegernau auf. Die Nollenhünde hatten verschiedene Stationen aufgebaut, an denen Geschicklichkeit gefordert war. Den ersten Platz errang Celine Schultheiß, gefolgt von Luca Siewert und Chris Schultheiß. Als Preis erhielten die drei je einen Gutschein für einen Spielzeugladen.
Wer Kreativ werden wollte fand sich im Gemeinderatssaal ein. Hier wurde gebastelt, Buttons erstellt, Fotos gemacht und Gesichter bemalt. Mit einem gemeinsamen Essen endete der Nachmittag mit vielen glücklichen, zufriedenen Nachwuchsnarren