Der VfB Stuttgart gewinnt souverän gegen Bayer Leverkusen. Die Fans sind begeistert – hadern aber mit der Schiedsrichter-Entscheidung nach einem harten Einsteigen gegen Angelo Stiller.
Mit einem klaren 3:1-Sieg hat sich der VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen gute Chancen auf die Champions League gesichert. Dabei hatte das Bundesligaspiel ziemlich wild begonnen.
Schon in den ersten fünf Minuten fielen zwei Tore. Das zehrte an den Nerven der VfB-Fans, die bereits nach 34 Sekunden den ersten Gegentreffer verkraften mussten. Doch schon nach fünf Minuten glichen die Stuttgarter wieder aus. Es war ein verrückter Start.
Unverständlich war für die Fans, dass der harte Einsatz von Edmond Tapsoba gegen Angelo Stiller keine Konsequenzen hatte. Mit gestrecktem Bein grätschte Tapsoba in der 21. Minute rein, bevor Stiller schießen konnte. Er traf zwar zunächst den Ball, aber dann auch Stiller unterhalb des Knies mit der Sohle. Der VAR prüfte – aber es gab weder Elfmeter noch eine Karte.
Kurz darauf drehte der VfB das Spiel und legte nach 45 Minuten noch einen drauf: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit prüfte der Schiedsrichter ein Foul an Ermedin Demirovic im Strafraum. Wieder war Tapsoba beteiligt. Dieses Mal gibt es Elfmeter. Maximilian Mittelstädt trat an und traf. Dafür wurde der Außenverteidiger gefeiert:
Ein Sonderlob bekam auch Undav. Bis zur 58. Minute war fast nichts zu sehen vom Stürmer. Dann stand er plötzlich im Strafraum nach einer Flanke von Jamie Leweling genau richtig und traf zum 3:1. Einen Seitenhieb auf Julian Nagelsmann konnten sich die Fans nicht verkneifen:
Mit dem Sieg hat der VfB Stuttgart nun drei Punkte mehr als Leverkusen auf dem Konto. Der letzte Spieltag wird entscheiden, wer in der Königsklasse spielen darf.
Am kommenden Samstag (16. Mai) trifft der VfB Stuttgart im „Deutsche Bank Park“ auf Eintracht Frankfurt. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Dann hat der VfB die Chance, die Champions-League-Teilnahme perfekt zu machen.