Am Tatort in der Villinger Hammerhalde waren auch Helfer der Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die sich um die Betroffenen kümmerten. Foto: Marc Eich

Die Familientragödie im Wohngebiet Hammerhalde in Villingen bewegt die Menschen in VS und der Region. Sie trauern. Die Kirchen bieten ihnen Zeit und Raum.

Das Geschehene in der Hammelhalde hat uns erschrocken“, schreiben die Kirchen in einer Pressemitteilung. Es gehe darum, „dass Unfassbare zu teilen“.

 

Zusammen mit der Jugend öffnen die katholische und evangeliche Kirchengemeinde von Villingen einen Raum für Gebet, Stille und Kerzen.

Und so öffnet am Montag, 10. Februar, die katholische Konradskirche in der Villinger Südstadt, Herdstraße, ab 17 Uhr. Darin gibt es Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen für persönliche Momente. Ab 19 Uhr wird die Zeit mit Musik und Texten gestaltet. Die Kirchen laden ein vorbeizukommen.

Gedenkort wird eingerichtet

„Aufgrund der Ereignisse in der Hammerhalde am Dienstag haben sich die katholische Kirchengemeinde zusammen mit der katholischen Jugend und der evangelischen Kirchengemeinde darauf verständigt, einen Gedenkort einzurichten“, teilen der evangelische Pfarrer Oliver Uth und der katholische Dekan Josef Fischer mit.

Vor allem Jugendlichen, aber auch allen anderen soll die Möglichkeit geboten werden, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Unabhängig vom Angebot der Kirche waren in den vergangenen Tagen Kriseninterventionsteams in den betroffen Schulen, um den Mitschülern und Lehrern Halt in dieser schweren Zeit zu geben. Das Betreuungsangebot soll auch weiterhin zur Verfügung stehen.