Nach dem Tod dreier Menschen in Lautlingen verdichten sich die Hinweise auf das Motiv des 63-Jährigen, der mutmaßlich seinen Sohn und seine Schwiegermutter erschossen, seine Frau und seine Tochter schwer verletzt und danach sich selbst getötet hat. Darum geht es.
Nach der Familientragödie in Albstadt-Lautlingen sind Ermittler auf der Suche nach dem Motiv für die Tat.
Jetzt hat Ronny Stengel, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hechingen, im Gespräch mit unserer Redaktion bestätigt, dass finanzielle Probleme Gegenstand der Ermittlungen sind.
Aus gut informierten Kreisen ist zu erfahren, dass der 63-Jährige Lautlinger, der seinen 24-jährigen Sohn und seine 84-jährige Schwiegermutter getötet sowie seine Frau und seine Tochter durch Schüsse verletzt haben soll, Schulden in Millionenhöhe gehabt haben soll – eine Summe, welche die ganze Familie betroffen habe.
Der Finanzberater und Investmentmakler soll einem Immobilienhai in die Hände gefallen sein, heißt es, und habe dabei auch andere mit hineingezogen. Dass er wegen psychischer Probleme mehrere Wochen lang stationär in einer Klinik behandelt wurde, könnte damit im Zusammenhang stehen – dazu äußern sich Polizei und Staatsanwaltschaft jedoch nicht.
Die Polizei verweist auf eine Pressemitteilung, die sie am Dienstag oder Mittwoch herausgeben will.
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