Die Kinder der Familie Masoud müssen noch einen letzten Tag in Bitburg in Quarantäne bleiben. Foto: privat/privat

Die Evakuierung der Familie Masoud klingt wie das Drehbuch eines Thrillers, der bei den Taliban beginnt und nach einer wundersamen Wendung in Reutlingen ein gutes Ende findet.

Reutlingen - Mit der Aussprache jenes Ortes, der seine neue schwäbische Heimat sein wird, tut sich Waheedullah Masoud schwer. „Reut-ling-en“, sagt er und setzt vorsichtig Silbe an Silbe, als sei das Wort zerbrechlich. „So ein rollendes R gibt es auch in meiner Sprache, in Paschtu“, freut er sich. Dem 43-Jährigen, der jahrelang für die US-Armee und für deutsche Medien als Übersetzer gearbeitet hat, ist gelungen, was Tausende vergeblich versuchten: die Flucht aus Afghanistan.

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