Die Rosen-Aktion zauberte den Frauen ein Lächeln auf die Lippen und informierte sie gleichzeitig über die Arbeitsbedingungen auf Rosenfarmen. Foto: Lissy

Die Rosen-Aktion vom Weltladen und der Fairtrade-Steuerungsgruppe brachte Frauen zum Lächeln.

 
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Im Nachgang zum Weltfrauentag haben Renate Gleichauf, Mitarbeiterin des Weltladens, und Diana Härter von der Fairtrade Steuerungsgruppe eine Rosenaktion auf dem Erwin-Gomeringer-Platz gestartet.

Unter dem Motto „Sag’s mit fairen Rosen, um die Wertschätzung der Frauen zu zeigen“, bekamen alle Frauen auf dem Wochenmarkt eine fair gehandelte Rose geschenkt. Am Weltfrauentag dient sie als Symbol für Anerkennung und Wertschätzung – Werte, die auch beim Anbau gelten sollten. Doch die Realität in den Anbauländern sieht oft anders aus: Viele Pflückerinnen auf Rosenfarmen in Kenia, Äthiopien und Tansania arbeiten unter schlechten Bedingungen, ohne Arbeitsverträge oder Arbeitsschutz.

Ein kleines Dankeschön mit Symbolkraft

Dass es anders geht, darauf machte die Aktion „Flower-Power – Sag’s mit fairen Blumen“ von Fairtrade aufmerksam. Zugleich war die Aktion Anlass, in dieser schwierigen Zeit Farbe und Freude zu verbreiten. Das kleine Dankeschön für die Bürger setzt ein Zeichen, dass der Weltladen und die Fairtrade-Steuerungsgruppe in der Stadt aktiv bleiben.

Erfreut und dankbar sind die Mitglieder der Steuerungsgruppe darüber, dass die Stadt und Florist Thomas Kästle ihnen die fair gehandelten Rosen gespendet haben. Mit Flugblättern wurden die Besucher über die Fairtrade-Organisation und das Wirken der Fairtrade-Steuerungsgruppe informiert.

Zudem wird am 17. April die Leiterin des Weltladens, Elke Beuttler, auf dem Bürgertreff in der Begegnungsstätte über ihre Inforeise nach Nicaragua berichten, auf der sie sich ein Bild der Arbeitsbedingungen der Kaffee- und Blumenanbauer vor Ort gemacht hat.