Ina Kästle-Müller sagt’s durch die Blumen: Fair ist besser – für alle. Foto: Rüdiger Wysotzki

Rosen gab es zum Weltfrauentag in Meßstetten. Sie sind alle fair produziert.

Beim Anbau von Rosen, die meist aus Ostafrika kommen, ist einiges im Argen. Viele Pflückerinnen auf Rosenfarmen in Kenia, Äthiopien und Tansania arbeiten unter schlechten Bedingungen, es fehlen Arbeitsverträge und Arbeitsschutz.

 

Dass es anders geht, darauf macht die Aktion „Sag’s mit fairen Blumen“ aufmerksam. So werden Frauenrechte ins Blickfeld gerückt.

Am Weltfrauentag verteilten Mitarbeiterinnen der Fairtrade SteuerungsgruppeMeßstetten fair produzierte Rosen auf dem Erwin-Gomeringer-Platz – eine nette Überraschung für manche Besucherin des Wochenmarkts. Und: Sie informierten über fairen Handel mit Blumen.

Dadurch werden die Rechte der Blumenarbeiterinnen gestärkt und ihre Arbeits- und Lebenssituation verbessert. Fairtrade hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Position von Frauen in den Produzentenländern zu stärken – bei der Arbeit, in den Gemeinden und in der Familie. Fairtrade-Blumenplantagen sind verpflichtet, Mitarbeiterinnen zu fördern, etwa durch Weiterbildung.

Ein Drittel der Rosen, die hierzulande verkauft werden, tragen das Fairtrade-Siegel.