Auf der Rückfahrt mit der Deutschen Bahn von Rottenburg nach Rottweil hatten ein 69-jähriger Mann aus Dietingen und sein Bekannter mit einigen Hindernissen zu kämpfen. (Symbolfoto) Foto:  lorenzophotoprojects –­stock.adobe.com

Peter Keller aus Dietingen hat sich die Rückfahrt seiner Radtour definitiv anders vorgestellt. Den Rückweg trat er gemeinsam mit seinem 81-jährigen Bekannten mit der Deutschen Bahn an. Doch überzeugen konnte der Konzern nicht – ganz im Gegenteil.

Dietingen - "So extrem kam es bisher nicht vor", meint Peter Keller aus Dietingen, der in der Regel öfter mit der Bahn unterwegs ist. "Verspätungen sind ja ein bekanntes Problem", meint er. Sein jüngster Ausflug habe ihn allerdings enttäuscht. Mit dem Rad sei er gemeinsam mit einem Bekannten von Rottweil nach Rottenburg unterwegs gewesen, die Rückfahrt sollte dann mit dem Zug erfolgen. Schon der Fahrkartenautomat in Rottenburg brachte die Radfahrer zur Verzweiflung. "An dem schönen Sonnentag war das Display des Fahrkartenautomaten nahezu unlesbar", meint der 69-Jährige. Glücklicherweise konnten die Fahrkarten dann an dem Bahnschalter gekauft werden. "Wir bekamen die Auskunft, dass der Fahrradtransport ohne Reservierung möglich sei", erklärt er.

Erhöhte Stolpergefahr

Am Bahnhof in Horb mussten die Männer dann den Bahnsteig wechseln. "Es gab nur einen einzigen Aufzug, in welchen ein Fahrrad passte", meint Keller, "alle Treppen waren ohne Rinnen, in welchen man die Räder hätte nach oben oder unten schieben können. Also musste man die schweren E-Bikes nach oben tragen, was für betagtere Personen oder Damen nur mithilfe freundlicher Mitreisenden möglich ist."

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