Zur Hissung der Fahne kamen Vertreterinnen des Frauennetzwerks Freudenstadt, Beate Gernsheimer (Vierte von rechts) und Tanja Wetzel (rechts), die Landtagsabgeordnete Katrin Schindele (Siebte von links), Bürgermeister Wolfgang Fahrner und Silke Finkbeiner (Dritte von rechts), Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, am Rathaus zusammen. Foto: Stadtverwaltung/Volker Rath

Weltfrauentag ist am Samstag, 8. März. Seit diesem Freitag weht daher vor dem Rathaus Freudenstadt wieder eine besondere Fahne.

Zur Hissung der Flagge zum Weltfrauentag kamen Vertreterinnen des Frauennetzwerks Freudenstadt, die CDU-Landtagsabgeordnete Katrin Schindele, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Silke Finkbeiner, und Bürgermeister Wolfgang Fahrner als Vertreter der Stadt, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

 

Beate Gernsheimer vom Frauennetzwerk hieß die Teilnehmer willkommen. Die Gedanken zum Tag sprach die Landtagsabgeordnete. „Gleichberechtigung geht zwar alle Frauen an, ist aber kein reines Frauenthema“, sagte Schindele. Das Thema biete viele Ansatzpunkte, etwa bei der Entlohnung für Arbeit. Frauen würden Großartiges leisten, doch noch immer engagierten sich zu wenig Frauen aktiv in der Politik. Schindele kündigte an, bei der kommenden Landtagswahl erneut zu kandidieren.

Um wahre Gleichberechtigung zu erreichen, bleibe noch viel zu tun. Grundlage sei es, mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun. Mit Einführung der Ganztagsbetreuung an Grundschulen stelle die Politik derzeit dafür eine weitere Weiche. Ein gesellschaftliches Problem sei Gewalt gegen Frauen. Gleichberechtigung sei kein Minderheitenthema, so Schindele.

Umfangreiches Programm

Zum Thema Gleichberechtigung hat die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises mit zahlreichen Partnern ein großes Programm auf die Beine gestellt, das bis 5. Juli dauert.

Weitere Infos: www.weltfrauentag-freudenstadt.de