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Fader-Koch-Gelände Kieferorthopädiepraxis in Schramberg geplant

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Vor rund fünf Jahren ist das ehemalige Sägewerk Fader und Koch abgerissen worden. Nachdem zunächst ein Parkplatz auf der Fläche eingerichtet wurde, soll künftig dort eine Praxis für Kieferorthopädie und Zahnmedizin inklusive Labor und Tiefgarage entstehen. Hierfür soll es einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan geben. (Archiv-Foto) Foto: Wegner

Mit einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan hinsichtlich einer Kieferorthopädiepraxis auf dem früheren Fader-und-Koch-Gelände in Sulgen beschäftigt sich der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag.

Schramberg-Sulgen. Nach dem Abbruch der Betriebsgebäude auf dem Gelände gegenüber dem Sulgener Hallenbad im Jahr 2015 war dort zunächst die entstandene Fläche für einen Parkplatz eingeschottert worden. Dieser sei wegen des hohen Parkdrucks in diesem Gebiet, an das die Beruflichen Schulen angrenzen, erforderlich geworden, wie aus der Sitzung des Technikausschusses im April 2015 hervorging. Die Stadt Schramberg hatte das Gelände ein Jahr zuvor erworben.

Kieferorthopädiepraxis mit Labor und Tiefgarage geplant

Jetzt plant ein Investor die Ansiedlung einer Kieferorthopädiepraxis mit zusätzlichem Labor und Tiefgarage. Zudem sollen in dem Gebäude auch Wohneinheiten untergebracht werden. Laut Vorlage der Stadtverwaltung zur Ausschusssitzung habe ein Architekturbüro bereits eine Planung für dieses Vorhaben erarbeiten lassen. Dieses, so die Stadt, werde "das Angebot im Bereich der medizinischen Versorgung erweitern und den Standort Schramberg in seiner Attraktivität verbessern". Vergleichbare Einrichtungen seien in Schramberg nicht vorzufinden. So sei aus Sicht der Stadtentwicklung die Ansiedlung der geplanten Praxis wünschenswert und sinnvoll und werde von der Stadt "begrüßt und unterstützt".

Der Flächennutzungsplan sieht für das Gelände eine gemischte Baufläche dar, so dass nach Ansicht der Stadtentwickler keine Änderung erforderlich werde.

Moderner Neubau sei nicht möglich

Das Grundstück, das innerhalb des "Ortsbauplans Stadtgemeinde Schramberg, Stadtteil Sulgen" aus dem Jahr 1956 liege, habe bislang keine Festsetzungen, so sei auch kein Baufenster vorhanden. Ein moderner Neubau sei so nicht möglich. Aus diesem Grund müsse – gleich wie auch in Waldmössingen für den Norma-Markt angestoßen – ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden. Somit könnten spezifische für dieses Projekt notwendige Festsetzungen getroffen werden. Der Investor habe auch schon bereits nach mehreren Abstimmungsgesprächen dieser Vorgehensweise zugestimmt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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