Laden zum 15. Gesundheitskongress (von links): Hatem Saleh, Leiter Gesundheitsamt; Pia Vollmer, Praktikantin Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Kreis; Meike Kreysing, Geschäftsstelle Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Kreis; Bürgermeister Fritz Link, Vorsitzender Gesundheitsnetzwerk; Katja Brehm, Hochschule Furtwangen und Landrat Sven Hinterseh. Foto: Annette Bammert

Der 15. Gesundheitskongress in Furtwangen richtet sich an Fachpublikum und Interessenten aus der breiten Bevölkerung. Das Leitthema der Veranstaltung: „Gesundheit für alle!“

Zum 15. Gesundheitskongress laden am Mittwoch, 29. April, ab 15.30 Uhr die Hochschule Furtwangen (HFU), die Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen, die Stadt Furtwangen sowie das Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar.

 

In einem Pressegespräch stellten Hatem Saleh, Pia Vollmer, Meike Kreysing, Fritz Link, HFU-Professorin Katja Bremm und Landrat Sven Hinterseh gemeinsam das Programm der Veranstaltung vor.

Der Kongress findet in diesem Jahr unter dem Thema „Gesundheit für alle! – erfolgreiche Strategien durch personalisierte Gesundheit“ auf dem Campus der Hochschule Furtwangen statt.

Ab sofort können sich Fachleute genauso wie Interessenten aus der breiten Bevölkerung online anmelden. „Die Vorträge sind ‚leicht verdaulich‘, so dass man nicht zwangsläufig ein Experte sein muss, um den Sprechern folgen zu können“, betont Katja Bremm.

Eröffnet wird der Kongress um 16 Uhr durch das Rektorat der HFU und Landrat Sven Hinterseh. Den Auftakt der Vorträge macht im Anschluss Markus Egert, der seit 2011 Professor für Mikrobiologie an der HFU und ein bekannter Experte, nicht nur in Sachen Hygiene und Keimen, sondern auch, wenn es um das Mikrobiom geht, ist. In seiner Keynote schlägt er die Brücke vom menschlichen Mikrobiom zum Kernthema, der personalisierten Medizin.

Das Leitthema greift eine der zentralen Debatten in Medizin und „Public Health“, der Wissenschaft, die die gesamte Bevölkerung im Blick hat, auf: Wie lassen sich Erkenntnisse, die auf individueller Ebene gewonnen werden – etwa in Diagnostik, Prävention oder Therapie, so nutzbar machen, dass sie der gesamten Bevölkerung zugutekommen? Personalisierte, an die Bedürfnisse des Einzelnen angepasste Gesundheit sei ein hochaktuelles Thema, das längst auch in den anderen Veranstaltungen des Gesundheitsnetzwerkes angekommen ist, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes Hatem Saleh. Personalisierte Gesundheit könne Ungleichheiten im System reduzieren und Gesundheitsversorgung als Recht, das allen zusteht, stärken.

Die Referenten des 15. Gesundheitskongresses kommen aus der Forschung und der Praxis gleichermaßen. „Ziel der Veranstaltung ist es, Fachkreise in engen Kontakt zu bringen und den Austausch zwischen Spezialisten zu fördern“, so Fritz Link, Vorsitzender des Gesundheitsnetzwerkes. Die Vorträge werden von Experten der HFU, der Uni Tübingen, der Dualen Hochschule sowie des Schwarzwald-Baar-Klinikums gehalten.

Ein eigener Workshop widmet sich dem Thema Frauengesundheit und soll für Unterschiede und Herausforderungen sensibilisieren. Infostände, eine Posterausstellung, Führungen und zwei viertelstündige Yoga-Atemschulungen runden das Programm ab.

Nachdem sich zu den vergangenen Veranstaltungen immer zwischen 250 und 300 Teilnehmer registrierten, rechnen die Veranstalter auch dieses Jahr mit einer ähnlich hohen Nachfrage. Der erste Gesundheitskongress als Austauschplattform für Gesundheitsakteure fand 2009 statt und hat sich seitdem als Forum für eine Vielzahl verschiedener Besucher etabliert. Der Gesundheitskongress habe als wichtiger Baustein im Programm des Gesundheitsnetzwerkes eine Strahlkraft „auch über die Szene hinaus“, so Sven Hinterseh.

Anmelden können sich Interessenten online unter www.eveeno.com/gesundheitskongress. Unter www.hs-furtwangen.de ist unter den Veranstaltungen auch das vollständige Programm einsehbar.