Der früheren Lebensgefährte des Opfers wurde festgenommen. Foto: simmittorok - stock.adobe.com

Nach dem Tod einer jungen Frau in Mössingen wird gegen den Ex-Freund des Opfers ermittelt. Die Polizei teilt auch mit: Die Tochter der 22-Jährigen blieb unverletzt.

Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen ermitteln wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 21-jährigen früheren Lebensgefährten des Opfers. Ihm wird demnach vorgeworfen, für den gewaltsamen Tod der Frau verantwortlich zu sein. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Angehörige hatten die Leiche der Frau am Montag gegen 16.30 Uhr in deren Wohnung in Mössingen im Kreis Tübingen entdeckt. Die eineinhalbjährige Tochter des ehemaligen Paares war ebenfalls in der Wohnung, die im Nachbarkreis des Zollernalbkreises liegt.

Kind wird in Klinik gebracht

Das Kind war unverletzt geblieben, wurde aber aufgrund der Gesamtumstände vorübergehend ins Krankenhaus gebracht.

Die Kriminalpolizei hatte noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Erste Feststellungen hatten demnach auf die Spur des 21-jährigen Deutschen und zu seiner vorläufigen Festnahme am Montagabend geführt. Der Mann wurde am Dienstagnachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt.

Zeugen berichten laut Polizei über frühere Übergriffe

Zeugen gaben an, dass es bereits früher zu Übergriffen in der Beziehung gekommen sein soll.

Die Obduktion zeigt: Das Opfer starb durch massive Gewalteinwirkung.

Die beim Kriminalkommissariat Tübingen eingerichtete, zehnköpfige Ermittlungsgruppe arbeitet den Angaben zufolge weiter mit Hochdruck an der Klärung des genauen Tathergangs und der Hintergründe.