Stimmungsvoll wird sich der Fürstliche Weihnachtsmarkt in Hechingen am dritten Adventswochenende präsentieren. Foto: Hegele

Mehr als 50 Marktbeschicker werden erwartet und hoffen mit ihren Angeboten auf viele Besucher.

Der Duft nach Glühwein, gebrannten Mandeln und deftigen Gaumenfreuden ist es, den wir Menschen mit einem Weihnachtsmarkt in Verbindung bringen. Da bildet der Fürstliche Weihnachtsmarkt in Hechingen keine Ausnahme.

 

Am Wochenende 13. und 14. Dezember findet er statt. Am Samstag lädt er von 14 bis 21 Uhr zum Bummeln ein, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.​

Erstrecken wird sich das Marktgeschehen vom Obertorplatz über den Kirchplatz und den Marktplatz. Auf dem Obertorplatz, erzählt der Event-Manager Marc Unger, ergänzt ein Kinderkarussell des Schaustellerbetriebs Rappenecker insgesamt 14 Verkaufsstände. Ein zweites Fahrgeschäft, ein Kinderzügle, wird sich auf dem Kirchplatz postieren.​

Deftiges und Süßes​

Zu den Ständen auf dem Obertorplatz gesellen sich weitere 38 auf dem Kirch- und dem Marktplatz. In der Mehrzahl werben sie mit kulinarischen Genüssen.

Auf der Speisenkarte des Fürstlichen Weihnachtsmarktes stehen unter anderem Wildspezialitäten, Raclette, kroatische und asiatische Gerichte, dazu Burger, Rote, Pommes und Spiralkartoffeln. Für den süßen Gaumen gibt es nicht nur einen Bonbonladen, sondern außerdem Crêpes, Waffeln, Striezel und viele andere Köstlichkeiten mehr. Außerdem nehmen zwei Imker und zwei Schnapsbrenner teil.​

Feines Kunsthandwerk​

Die Kulinarik ist offensichtlich in den Vordergrund gerückt. Marc Unger, seit September übrigens auch Event-Manager des „Top 10“ in Balingen, bestätigt das. Gut einem Dutzend Beschickern, die mit weiteren Gaumenfreuden aufwarten wollten, habe er aus Platzgründen absagen müssen.

Der Fürstliche Weihnachtsmarkt soll ja auch Liebhaber des Kunsthandwerks bedienen. Zwar sind es in der Summe weniger als noch vor wenigen Jahren – „die Kaufkraft hat offenbar nachgelassen“, folgert Unger –, doch gibt es die Anbieter immer noch. Freuen darf man sich in Hechingen auf von Hand gesiedete Seifen, auf Holzdrechselarbeiten und Betonkunst, auf aus Treibholz gefertigte Lampen, auf Textilien, auf Tiffany- und Weihnachtsdekorationen.​

Vereine und Schulen​

Mit von der Party sein werden auch wieder Hechinger Vereine und Schulen. Auch sie wollen für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgen. Wie die Mehrzahl der Marktbeschicker, werden sie ihre Verkaufsstände selbst gestalten.

Der Bedarf an den aus der Vergangenheit bekannten Holzhütten ist zurückgegangen: Nur noch 16 hat der Hechinger Event-Manager dieses Jahr gemietet, im vergangene Jahr waren es über 20.​

Tanz und Musik​

Ergänzt wird das Angebot auf dem Fürstlichen Weihnachtsmarkt um einige Unterhaltungsangebote: Am Samstag, zwischen 18 und 20 Uhr, lädt die Tanzschule Schwenzer auf den Rathaus-Vorplatz zum Tanz unter freiem Himmel ein; am Sonntag wird das Publikum auf dem Obertorplatz von 14 bis 15 Uhr zunächst von der Hechinger Stadtkapelle unterhalten, von 16 bis 17 Uhr dann von der Original Hechinger Lumpenmusik.​

Der bevorstehende Weihnachtsmarkt ist der sechste in der Verantwortung von Marc Unger. Den ersten hat der Hechinger Event-Manager im Jahr 2019 vor der Villa Eugenia organisiert.

Bis heute ist dieser kleine, aber feine Markt in allerbester Erinnerung geblieben. Trotzdem. Dort stattfinden wird er auch zukünftig nicht mehr, bittet Unger um Verständnis. Warum? „Zu wenig Platz, zu wenig Strom.“ In der Hechinger Oberstadt ist beides ausreichend vorhanden.