Die Bauausschussvorsitzende Linda Peußer und Pfarrer Nathanael Jung bestückten die Zeitkapsel zur Grundsteinlegung. Foto: Günther Wallburg

Das Gebäude der Kirchengemeinde soll Ende 2025 fertig sein.

Die offizielle Grundsteinlegung für das neue Gemeindehaus der Evangelischen Verbundkirchengemeinde Schwarzenberg-Bieselsberg hat jetzt in der Friedenstraße 56 in Bieselsberg stattgefunden. Nach dem Familiengottesdienst lud die Verbundkirchengemeinde dort zu einer Feierstunde auf der Baustelle neben der Kirche ein. Pfarrer Nathanael Jung, Schömbergs stellvertretender Bürgermeister Andreas Karcher und Ortsvorsteher Michael Nothacker hielten kurze Grußworte.

 

Entwurfsverfasser und Bauleiter Jürgen Plikat aus Neubulach gab eine Bauführung. Sechs Entwürfe waren notwendig, so Plikat, bis der Oberkirchenrat letztendlich seine Zustimmung erteilte. Bereits 2011 habe man erste Überlegungen für ein geeignetes Grundstück angestellt. Erst zwölf Jahre später, am 17. November vergangenen Jahres, war es dann für den ersten Spatenstich so weit.

Spenden nötig

Das jetzt 135 Quadratmeter große Gebäude mit 75 Quadratmeter Terrasse und 140 Quadratmeter Wiesenfläche soll rund 650 000 Euro kosten. Finanziert wird das Gebäude über Spenden, aus Finanzmitteln der Kirchengemeinde und weiteren Zuweisungen der Landeskirche sowie gefördert durch ELR-Mittel und einem Zuschuss der bürgerlichen Gemeinde. Mit der Fertigstellung rechnet man Ende 2025.

Kapsel in einem Leerrohr

Bauausschussvorsitzende Linda Peußer und Pfarrer Nathanael Jung bestückten die Zeitkapsel zur Grundsteinlegung mit der Tageslosung, einer Bibel, einem Holzkreuz, der Chronologie des bisherigen Planungsverlaufs sowie Klemmbausteinen mit allen Namen der Unterstützer und den Namen der am Tag der Grundsteinlegung anwesenden Gäste. Anschließend legten sie die Kapsel in ein Leerrohr in der Mitte des Gebäudefundaments. Die Kirchengemeinde ist glücklich, trotz immer größeren Mitgliederschwunds und knapper Kassen in den Kirchen die Zustimmung für ihr Gemeindehaus in der Verbundkirchengemeinde erhalten zu haben.