Die Theodor Gerhardt Schule musste am Freitag evakuiert werden. Foto: Beyer

Die Theodor Gerhardt Schule musste am Freitagmittag evakuiert werden. Der Grund: Es wurde befürchtet, dass es in dem Gebäude ein Gasleck gibt. Unsere Redaktion hat bei den Stadtwerken nachgefragt, ob sich der Verdacht bestätigt hat.

Große Aufregung kurz vor dem Wochenende: Am Freitagmittag mussten die Grundschüler der Theodor Gerhardt Schule (TGS) in Freudenstadt urplötzlich das Gebäude verlassen. Auslöser war, dass jemand in einem der Räume der Schule Gasgeruch wahrgenommen hatte.

 

Die Schulleiterin habe gegen Mittag die Alarmstelle der Stadtwerke angerufen, berichtet Peter Günther, der Geschäftsführer der Stadtwerke, auf Anfrage unserer Redaktion. Die Rektorin meldete: „Es würde nach Gas riechen“, erzählt Günther. Daraufhin empfahlen die Stadtwerke, das Gebäude zu räumen. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Evakuierung bereits erfolgt.

Darauf rückten Mitarbeiter der Stadtwerke mit Gasspürgeräten an, um sich auf die Suche nach dem möglichen Leck zu machen. Dabei fiel sogleich auf: „Da wo es nach Gas gerochen hat, gibt es gar keine Gasinstallation“, berichtet Günther. Sicherheitshalber hätten die Mitarbeiter noch zwei Stunden lang das ganze Gebäude abgesucht – ohne eine beschädigte Gasleitung zu finden.

Auch wurden keine toten Tiere entdeckt, was ebenfalls manchmal auf eine defekte Gasleitung hinweist. „Die Geräte haben nichts angezeigt. Das war ein klassischer Fehlalarm“, fasst Günther das Ergebnis der Suche zusammen.

Sowas komme immer wieder mal vor, meint Günther. Schon eine Bananenschale könne manchmal riechen wie austretendes Gas. Aus Sicht der Stadtwerke spricht also nichts dagegen, dass die Schule am Montag wieder öffnet. Eine offizielle Bestätigung dazu liegt unserer Redaktion allerdings noch nicht vor. Denn wegen des Wochenendes war die Schulleitung zunächst nicht zu erreichen.