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Eutingen Mobile Legenden mit vielen "Ami-Schlitten"

Von
Foto: Alexandra Feinler

Eutingen - Ihren Tisch mit Gedeck aus der Vorkriegszeit hat Familie Leibfritz direkt neben dem "Amischlitten" Buick 6 ausgeklappt. Zum ersten Mal hatten die amerikanischen Oldtimer bei den Mobilen Legenden eine eigene Fläche, die innerhalb kürzester Zeit wegen Überfüllung geschlossen wurde.

Zahlreiche Besucher schauten sich gestern auf dem Fluggelände die Show zu Luft und zu Lande an. Neben den US-Autos platzierten sich die Oldtimerfreunde Eutingen. Die Gruppe um den Vorsitzenden Heinz Klink stellte eine Werkstatt aus. "Wir zeigen, wie ein Gestell einer Isetta aussieht und daneben steht das restaurierte Auto", erklärte Klink.

Sein Vereinskamerad Peter Arndt fuhr traditionell auf der Hercules G3 beim Mofa-Roulette mit. Als er gerade in die zweite Runde startete, tosten die russischen Yak-Modelle vorbei. "Leider können wir dieses Jahr nur einen kleinen Moment unserer Kunstflugsshow zeigen. Die Vorschriften werden immer strenger", erklärte Volker Erndt vom Yak-Team, wieso er keine Loopings oder Schrauben zeigte. Der 71-Jährige gab mit seiner Yak 52 die Formationen vor, die seine Kollegen Thomas Deuster und Patrick Behr mitgestalten.

"Das ist wohl das älteste Flugzeug hier am Platz", kündigte Moderator Hans Peter Müller von der Fluggemeinschaft die SG 38 an. Auf dieser zischte fast schon traditionell Lars Kirn durch die Lüfte. "Die Thermik ist perfekt", freuten sich auch die Segelflieger. So konnte Stefan Zistler mit der AV 36 seinen Segelkunstflug starten. Die MFG Ergenzingen stand mit ihren Modellflugzeugen bereit.
Neues Parkkonzept entzerrt den Verkehr

Das Programm verschob sich nach hinten, doch das schienen die Besucher nicht mitzubekommen. Gespannt schauten sie in die Luft und sahen Flugzeuge wie die Cri Cri, Yak 50, die P 51 und viele mehr.

Aufgrund des neuen Parkkonzepts entzerrte sich der Verkehr am Morgen. "Das macht viel aus", freute sich Bürgermeister Armin Jöchle, dass die B14 nicht zugeparkt war. Die vierte Auflage der Mobilen Legenden konnte er schon um die Mittagszeit als vollen Erfolg bezeichnen, denn die unzähligen Oldtimer und Besucher sprachen für sich.

Den musikalischen Auftakt im Cateringbereich macht der Musikverein Göttelfingen unter der Leitung von Helmut Kiefer, auf den die Fleggazoddler aus Dettingen, dirigiert von Marc Kiefer, folgten. Sonja und die Maratongas traten zwischen dem Kinder-Erlebnisbereich und dem Unimog-Parcours des Unimog-Clubs auf. Markus Stahlberg zeigte seine Bike-Trial-Show.

"Wir haben Zeit"

Der Radsportverein Wendlingen stellte seine historischen Seltenheiten aus. "Wow, das Rad ist ja nur aus Holz", rief ein Kind seiner Mutter bei der Fahrradtour des Radsportvereins zu, der unter anderem ein Delfinrad von 1839 in Bewegung setzte. Mopeds, Mofas und Motorräder zierten unweit davon eine ganze Fläche. Wer große Fahrzeuge bestaunen wollte, musste in der Einfahrt stehen bleiben oder konnte sich im Bereich "weltweiter Traktorbau" umschauen.

Ein besonderer Hingucker stellten auch die Badenflitzer aus dem Großraum Offenburg und Freiburg da. "Ich bin zwar ein Schwôb, aber ich gehört auch dazu", meinte Michael Eble, der seinen 1959 gebauten Messerschmitt "Tiger" vorstellte.

Ein Jahr älter war der Mercedes 190 SL des Ergenzingers Helmut Digeser, der gerade an der "Messerschmittgruppe" vorbeifuhr. "Da ist mir mal ein drauf gefahren und dann konnte ich alles richten lassen", beschrieb der Oldtimerliebhaber, dass er viel Arbeit in seine Schätze stecke.

Er habe noch einen Unimog Baujahr 1955 daheim, der von Grund auf saniert wurde. Kurz hielt er inne, denn ein Holzvergaser musste unweit von ihm gestartet werden. Den ganzen Tag über fuhren immer neue Oldtimer – vom Schlepper über Mofa, Moped, Auto bis hin zu Großfahrzeugen auf das Gelände. Staus unter Oldtimern bildeten sich nachmittags auf dem Gelände, da ein Kommen und Gehen herrschte.

Familie Leibfritz, die von Vorkriegsautos begeistert ist, nahm es gelassen: "Wir haben Zeit, denn wir sind mit dem Oldtimer unterwegs und da muss man jeden Moment genießen."

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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