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Eutingen Mancher Witz muss dann doch zensiert werden

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Die Eutinger Prinzengarde trat gleich zwei Mal auf, einmal mit dem Marsch- und später noch mit dem Showtanz. Fotos: Feinler Foto: Schwarzwälder Bote

Volles Programm hatte die Narrenzunft Eutingen am letzten Abend in der Halle für diese Saison geboten, wenn auch einige Stühle leer blieben.

Eutingen. Hansi Seefried und Sebastian Lazar führten durch das Programm und merkten an: "Die Halle ist net ganz voll, dafür die da vorne, die in Altheim waret."

Die "Achertäler" sorgten mit Schunkel- und Mitmachliedern für Party, wobei vor allem das Lied "Ja, das ist soooo" besonders gut ankam. Zum "nochmals Gas geben" rief das Prinzenpaar mit Prinzessin Bianca und Prinz Pascal auf. "Wir sind zom letzte Mal da oben und können uns als Prinzenpaar austoben", wünschte Prinz Pascal allen einen schönen Abend in der Narrenhalle. 2020 sei die Fasnet wieder wunderbar gewesen, weshalb Prinzessin Bianca sich heute schon auf die Fasnet 2021 freue.

Als kleines "Special" packte Hansi Seefried ein paar Zettel und Stifte auf die Bühnenstufen. Wer einen guten Witz aufschreibe, erhalte ein Freibier und wenn er schlecht sei, würde der Name nicht bekannt gegeben.

Selbst geschriebene Texte

Die ersten Witze flatterten ein, doch so manchen mussten die beiden Ansager zensieren. Frei gaben sie die Bühne für die Prinzengarde mit ihrem "Fluch der Karibik"-Marsch, trainiert von Rebecca Graf. Da blieb sogar dem Hansi die Stimme weg: "Ich war in der Engel-Apotheke und habe mir eine Voice Repair gekauft." Die Single-Abfrage konnte Hansi bei den Talheimer Tänzerinnen nicht vornehmen, da sie nicht vor Ort waren, weshalb die Eutinger Prinzengarde herhalten musste. Sie zeigten unter der Leitung von Melanie Krespach ihren Showtanz unter dem Motto "Die Tanzfläche brennt".

Ihre selbst geschriebenen Liedtexte präsentierte das "zwitschernde Zwetschgen-Trio" Petra Krauß, Birgit Müller und Andrea Präg mit Thomas Präg an der Gitarre. Die Frauen wussten, dass die Liebe ein seltsames Spiel sei, denn in jungen Jahren wäre alles anfangs toll gewesen. Auf "Schatzi", "Mäusle", "Bärle" folgte bald die Realität. Schuld an allem sei der rote Manta gewesen, heute würde die Frauen einiges wie der Fuchsschwanz oder das Manta-Polieren "uffregen". Daher fragten sich die Drei: "Warum hab ich nicht ›nein‹ gesagt?" Viel Applaus erhielten die Chorisma-Sängerinnen mit ihrer musikalischen Begleitung.

Die Gastzunft Hochdorf zeigte anfangs den Maskentanz der Erdmännle, wie sie früher auf dem Feld den Hochdorfer Bauern geholfen hatten. Zum letzten Mal reisten die Stolperschwänzle mit Tina Ehmann, Annette Sökler und Carina Platz durch die Geschichte der Männergruppe. Als Götter waren die Sweetys mit "Ouzo" trinken oder tanzen beschäftigt. Wie die Feuerwehr Eutingen Feuer löscht, berichteten die Kameraden mit ihrem Schattenspiel.

30 Jahre feierten die Eutinger Teufels nochmals mit ihrem "Rammstein"-Auftritt, wo eine besondere Lichtershow, ein Laufband und vieles mehr geboten waren. Selbst getextete NZE-Lieder hatten Daniela Merlo, Josie-May Hoch, Artur Zweig und Jakob Holocher für "Das hexische Schlagerfestival" vertont, durch das Maximilian Lenz und Marcel Burkhardt in der Lederhos führten. Ob mit "NZE – Eidinger Fasnet isch so schee", den Creuzberger Buam, dem Hundeproblem oder der Pink Lady und ihrem "Bett im Flecka" – die Talhexen erhielten zahlreichen Applaus, ebenso alle Akteure, die am Programm mitgewirkt hatten und das Motto lebten "Eutinger Fasnet – teuflisch guad".

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